Montag, 12.11.2018

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Schnelle Infos zum Einsatz: Neue Alarmdisplays für Feuerwehr

Digitale Helfer sollen im Notfall für Zeitersparnis sorgen - 23.07.2018 13:15 Uhr

Die großen Displays zeigen die wichtigsten Informationen zum bevorstehenden Einsatz an – das soll das Ausrücken der Laufer Feuerwehr beschleunigen. Darüber freuen sich (von links) stellvertretender Kommandant Daniel Bösch, Florian Roser vom Feuerwehrverein, Monika Rickert vom Sponsor Rickert Werkzeug, Thomas Häußler, Geschäftsstellenleiter der Sparkasse, Kommandant Oliver Heinecke sowie Hanns Lang (Feuerwehrverein). © Feuerwehr Lauf


Die geglückte Umstellung auf den Digitalfunk im April dieses Jahres war für die Feuerwehren im Nürnberger Land der Beginn einer neuen Zeitrechnung. Sie können sich mit ihren Handgeräten jetzt nicht mehr nur untereinander verständigen, sondern auch die Leitstelle in Nürnberg, die Polizei, den Rettungsdienst, das THW oder andere Hilfsorganisationen erreichen. Doch auch an anderen Stellen hält die Digitalisierung Einzug in die Fahrzeuge und Gerätehäuser. In der Laufer Feuerwache hängen nun drei Alarmdisplays.

Verfügbare Fahrzeuge angezeigt

Darauf finden sich die wichtigsten Infos für die Ehrenamtlichen, die sich für einen Einsatz fertigmachen: Wo genau liegt die Einsatzstelle, welche Fahrzeuge sollen in welcher Reihenfolge ausrücken oder muss beispielsweise eine Tierfangbox erst noch in einen der Lastwagen geladen werden, bevor dieser die Wache verlässt. Steht ein Fahrzeug oder Gerät nicht zur Verfügung, ist dies auf den 65-Zoll-Bildschirmen ebenso ersichtlich wie die wichtigsten Straßensperrungen.

"Wir erhoffen uns von dieser digitalen Neuerung im Feuerwehrhaus, dass unser Ausrücken und die Anfahrt zu den Einsatzstellen weiter optimiert werden", sagt Kommandant Oliver Heinecke. "Die Zeit, die wir hier einsparen können, kommt stets jenen zugute, die im Notfall auf unsere Hilfe warten."

Sponsoren finanzieren Löwenanteil

Weil für dieses Wunschprojekt der Feuerwehraktiven keine städtischen Mittel zur Verfügung standen, musste der Feuerwehrverein für die Kosten von rund 9500 Euro aufkommen. Daher waren die beiden Vorstandsmitglieder Florian Roser und Hannes Land glücklich, dass sich mit der Steuerkanzlei Vilsmeier und Gruber aus Regensburg, der in Heuchling ansässigen Firma Rickert Werkzeug und der Laufer Geschäftsstelle der Sparkasse Nürnberg drei Sponsoren fanden, die mit jeweils über 2000 Euro den Löwenanteil finanzierten.

  

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