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Zu Lande und zu Wasser

Die Wanderung entlang des Altmühltal-Panoramawags lässt sich gut mit einer Schifffahrt verbinden - 06.08. 14:38 Uhr

Romantische Städte, unberührte Natur: Zu Lande und zu Wasser geht es von Neumarkt nach Berching. Der Weg führt vorbei an imposanten Felsabbrüchen und barocken Klosteranlagen. Hier lesen Sie die exakte Route.


VGN-Freizeit-Tipp
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Von Neumarkt i. d. OPf. aus starten wir je nach dem mit der Busline 515 oder 520 in Richtung Berching. Von der dortigen Haltestelle „Berching Vorstadt“ geht es nur wenige Meter weiter in Fahrtrichtung, dann nach rechts über die Sulzbrücke und durch das Mittlere Tor in die Ortsmitte. Egal ob gleich oder zum Ausklang der Tour, für einen Stadtrundgang in oder außerhalb der Stadtmauer sollte genug Zeit sein. Von der Ortsmitte des Städtchens, folgen wir geradewegs dem Stadtbächlein durch das Gredinger Tor, oder erreichen beim Rundgang sowieso die Uferpromenade am Rhein-Main-Donau-Kanal. Hier links – die Anlegestelle der MS Walhalla befindet sich rechts.

Über die Fußgängerbrücke erreichen wir, unseren Wegezeichen nach, die gegenüberliegende Seite des Kanals und halten uns danach links. Nach einem kurzen Stück auf dem Fußgängerweg legen wir den nächsten Kilometer – nur einmal kurz durch ein Stück Straße unterbrochen, direkt am Ufer des Kanals zurück. Ca. 50 vor den Kaimauern der Schleuse Berching verlassen wir das Ufer nach rechts und laufen nach zwei Bögen auf dem Sträßchen erneut rechter Hand weiter die Anhöhe hinaus bis zum Waldrand!

Das Jahr hindurch präsentieren VGN, NN und NZ attraktive Wanderungen.
Das Jahr hindurch präsentieren VGN, NN und NZ attraktive Wanderungen.

Im naturnahen Buchenwald geht es linker Hand gute 100 m aufwärts, dann wieder links. Bei der nächsten Gabelung halten wir uns u. a. an den oberen (Benediktiner) Weg 5. Weiter schräg nach oben, passieren wir eine Quelle mit einer kleinen Steinernen Rinne und kommen bald zu einer ersten Infotafel des Benediktusweges.

Nach imposanten Felsabbrüchen rechts des Weges steigt der Waldweg bei der folgenden Gabelung nach rechts erneut an, Felsbrocken flankieren beide Seiten des Weges. Auch bei der nächsten Wegeteilung wandern wir rechts auf dem nach oben führenden Pfad weiter, nach dem Scheitelpunkt abwärts und rechter Hand im Querweg weiter.

VGN-Freizeit-Tipp
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Der Wald wird lichter, links eröffnen sich gelegentlich Blicke ins Sulztal, folgen wir nach der 2. Tafel des Benediktusweges konsequent, auch bei etlichen, gut gekennzeichneten Richtungswechseln der blau/gelben Markierung des Schlaufenweges 22. Aufgepasst – bei den 6 Wegezeichen rechter Hand, folgen wir im 90 ° Winkel den kaum sichtbaren Pfad links abwärts um am Querweg erneut links zu schwenken. Nach 100 m fällt der (verunstaltete) Hinweis zum „Krügerloch“ ins Auge, dem wir den Hinweisschildern nach abwärts folgend.

Bei dem am Geländer entlang führenden Pfad dürfen wir den durchaus lohnenden Abzweig nach links zu der Doggensandsteinhöhle nach schon ca. 10 m nicht verpassen (5,5 km). Wieder zurück zum abwärts verlaufenden Pfad queren wir unten einen Bachlauf, und erreichen vorbei an der 3. Hinweistafel nach einer Heckenreihe beidseits des Wegs den Berchinger Ortsteil Plankstetten – links öffnet sich der Blick ins Tal.

VGN-Freizeit-Tipp
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Über den Höhlenweg und die Eglasmühler Straße kommen wir geradewegs vor dem Klosterhof der Benediktinerabtei mit romanischer Kirche, barocker Klosteranlage und Gästehaus. Mehr dazu auch unter www.kloster-plankstetten.de. Über den Innenhof, dann durch den Torbogen des Klosterhofladens verlassen wir die Abtei hinunter zur Straße und zweigen vor dieser (Haus Nr. 4) mit unserer vertrauten Markierung rechts ab.

Mal im Wald, dann wieder auf grasigen, manchmal etwas zugewachsenen Pfaden außerhalb des Waldes erreichen wir nach einer kleinen Kapelle und Efeu umrankten Bäumen die Straße in Biberach, dort nach dem Trafohäuschen rechts. Vor der Gaststätte Wolf führt der Weg linker Hand auf die Wehrkirche St. Michael zu – ein kleiner Rundgang bietet sich an. Hinter der Kirche schwenken wir nach links, bleiben entlang des Biberbaches bis zu einem kleinen Kinderspielplatz (Maibaum). Dort dann rechts über den Bach aus dem Ort hinaus und auf eine kleine Kapelle zu. Nur kurz rechst abbiegen, dann links den Hang hinauf.

VGN-Freizeit-Tipp
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Nach einem kurzen Anstieg auf dem Flurbereinigungsweg haben wir einen herrlichen Blick auf Biberbach und zurück zum Kloster Plankstetten (8,6 km) Am Ende des Weges, vor der Ruhebank mit herrlichem Rückblick, nehmen wir den Weg nach links. Erst eben geht es nach 500 m aus dem Wald hinaus und auf einem 100 m entfernten Holzplatz zu. Kurz davor, bei einem kleinen Nussbaum rechts und ansteigend wieder im Linksbogen in den Wald hinein.

Nach dem Ende des Anstieges passieren wir ein größeres Holzdepot und halten uns nach einem weiteren kurzen Anstieg links abwärts und kreuzen schräg nach rechts das Ende eines von links kommenden Forstweges.

300 m weiter führt der Weg durch zwei Scheunen und stößt nach einem kurzen Stück auf einen gefassten Quelltopf, hier scharf links ab. Die Straße queren wir schräg nach rechts und gelangen zur Marienklause, einem bewaldeten, von einem Bächlein durchzogenen Talkessel mit hölzerner Marienkapelle. Abwärts erst über, dann am Bach entlang mündet der Pfad erneut in der Straße die wir zum Parkplatz hin queren. Mit den Wegezeichen am Ende des Parkplatzes in den Wald hinein und dann sanft zwischen Feld und Heckenreihe abwärts. Nach einer Links-/ Rechtskombination – den Main-Donau-Kanal schon vor Augen – überqueren wir zunächst den Sulzauslass und biegen dahinter auf den letzten Metern rechts zur Bushaltestelle Hafen der Linie 520 oder zur Schiffsanlagestelle der Berchinger Personenschiffahrt (Beilngries – Berching – Beilngries) ab.

Willkommen in Beilngries

Schräg nach rechts über den Parkplatz erreichen wir in der Neumarkter Straße, über die Sulzbrücke und dann geradeaus in die Hauptstraße die Stadtmitte, die dominanten Kirchtürme der Stadtpfarrkirche St. Walburga als Anhaltspunkt. Egal ob Stadt- oder Erlebnisführung, Besuch im Spielzeugmuseum „Anno Dazumal“, die Tourist-Information im Rathaus hilft und berät Sie gerne.

Mit dem VGN… nach Berching

Anfahrt: Von Nürnberg-Hbf mit der R 5 bis Neumarkt, dann mit den Buslinien 515 oder 520 nach Berching oder Beilngries

Wegstrecke: Berching - Plankenstetten - Biberbach – Beilngries, Weglänge: ca. 12 km, Wegdauer: 3,5 Std.

Die Wanderung entlang des Altmühltal-Panoramawags lässt sich gut mit einer Schifffahrt verbinden. Durchgängige Wegemarkierung: Schlaufe 22 des Altmühltal Panoramaweges Sulztal Wanderweg (ergänzt durch zahlreiche Wegezeichen des Naturparks Altmühltal).

Tipp: Berching – im Zauber des Mittelalters

Staatlich anerkannter Erholungsort im Naturpark Altmühltal Unsere mittelalterliche Stadt, von einer mächtigen Wehrmauer, mit ihren 13 Türmen umgeben, verträumten Gassen, ruhigen Plätzen und prächtigen Bürgerhäusern, wird auch Sie verzaubern. Lassen Sie in unserem 1100-jährigen Berching die Seele baumeln: Bei einer Wanderung oder Radtour, einem Besuch im Erlebnisbad „Berle“, einer Schifffahrt auf dem Main-Donau-Kanal oder einem Besuch im Heimat- und Gluck-Museum. Gerne verwöhnen Sie unsere Berchinger Wirte mit kulinarischen Schmankerln oder bodenständigen, regionalen Spezialitäten. Herzlich willkommen – wir freuen uns auf Sie. Info: Tourismusbüro Berching, Tel. 084/6220513, www.berching.de

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