Bei der Gründung der Crêperie vor 33 Jahren, dachte noch niemand an Dioxin-Skandale, Gammelfleisch oder Bio-Produkte, aber bereits damals verwendete man natürliche Zutaten.
Seit drei Jahren ist die Crêperie nun offiziell Bio-zertifiziert. „Viele Leute werfen Bio, vegetarisch und Vollwert-Ernährung in einen Topf“, erklärt die Besitzerin Anna Meyer. Dass diese Begriffe grundverschieden sind, wissen nur wenige. Bei der Verwendung von Bio-Zutaten, geht es ihr nicht nur darum, dass die Produkte natürlich und ohne Zusatzstoffe angebaut werden, sondern auch um die Erzeuger selbst. So wird beispielsweise im Zuge des „fair trade“ vermieden, dass Kakao- oder Kaffeebohnen aus Kinderarbeit in Entwicklungsländern stammen.
Einmal jährlich fährt Anna Meyer selbst in die Bretagne, um Crêpes im Ursprungsland zu essen, Neues zu probieren und Ideen für neue Kreationen zu schaffen. Neben dem klassischen „Crêpe Komplett“ mit Schinken, Käse und Ei, sind so im Laufe der Zeit zahllose Variationen entstanden. So gibt es die bretonische Spezialität süß oder herzhaft, mit Marmelade oder Honig, flambiert oder mit Puderzucker. Es gibt sogar Crêpes mit Bärlauch, Blattspinat oder Blauschimmelkäse.
Nicht nur gut essen kann man in der Crêperie. Regelmäßig werden auch Kunstausstellungen veranstaltet. Außerdem findet in Zusammenarbeit mit dem Casablanca-Kino ein Frühstück mit anschließender Filmvorführung, bei der es vor allem um Dinge wie Umwelt oder Politik geht, statt.
Mehr Informationen über die Crêperie Yechet Mad in unserer Rubrik Essen und Trinken!
Mi. 22.02.12
Di. 21.02.12
Sa. 18.02.12
Fr. 17.02.12