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3:2 bei Meister Mannheim! Die Ice Tigers sind Tabellenführer

Nürnberger Derek Joslin macht im Schlussdrittel den Deckel drauf - 04.10.2015 19:00 Uhr

Auf zu neuen Ufern: Die Ice Tigers um Star-Neuzugang Dany Heatley  haben noch Großes vor.

Auf zu neuen Ufern: Die Ice Tigers um Star-Neuzugang Dany Heatley haben noch Großes vor. © Zink


Lang, lang ist es her, dass die Thomas Sabo Ice Tigers in Mannheim ein DEL-Spiel gewonnen haben. Im Januar 2010 war es das letzte Mal der Fall, seitdem gingen die folgenden 14 Duelle allesamt verloren. Doch jede Serie, auch eine Negative, geht einmal zu Ende. So geschehen am Sonntagnachmittag: Mit 3:2 (1:1, 1:1, 1:0) behielten die Nürnberger die Oberhand, feierten ihren sechsten Sieg in Folge und übernahmen damit sogar die Tabellenführung, da Berlin (in Hamburg) und Straubing (in Ingolstadt) strauchelten.

"Wir haben momentan einen Lauf", hatte Martin Jiranek schon nach dem 3:0-Erfolg am Freitag gegen Düsseldorf erfreut vermerkt. Und dieser Lauf fand beim deutschen Meister seine Fortsetzung. Es war kein glanzvoller Sieg, eher ein schwer erarbeiteter. Gegen ein Mannheimer Team, das zweifellos noch nicht seinen Rhythmus gefunden hat und der Vorjahresform noch hinterherläuft.

Dies soll aber den Nürnberger Erfolg in keinster Weise schmälern – die Gäste hatten auch gestern viel investiert und erhielten dafür am Ende mit dem nächsten Dreier den nicht unverdienten Lohn.

Auch Heatley trifft wieder

Es war über die gesamten 60 Minuten ein enges Match, in dem sich keine Mannschaft einen entscheidenden Vorteil verschaffen konnte. Anfänglich noch geprägt von (zu) vielen spielerischen Unzulänglichkeiten (Fehlpässe), nahm das 115. badisch-fränkische DEL-Duell aber ab dem zweiten Drittel immer mehr Fahrt auf.

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Heatley staubt ab! Auch Düsseldorf muss sich beugen

Die Ice Tigers lassen in der DEL aktuell einen Sieg auf den nächsten folgen. Der 3:0-Heimerfolg gegen die DEG bedeutete für Nürnbergs Kufencracks den fünften dreifachen Punktgewinn in Serie.


Zuvor hatte Dany Heatley zum dritten Mal in Folge das Nürnberger 1:0 (10.) erzielt. Eine Führung, die allerdings nur zwei Minuten hielt. Beide Tore fielen in Überzahl, wie auch das 2:1 (29.) für die Adler. Die schienen nun die besseren Karten zu haben, hatten auch noch Pech bei einem Lattenschuss von Daniel Richmond (36.). Aber die Ice Tigers gaben sich natürlich noch längst nicht gechlagen und konnten durch Leo Pföderl (37.) wieder ausgleichen.

Fortan wogte die Partie hin und her. Mit zunehmender Spieldauer war klar, dass das nächste Tor die Entscheidung bringen würde. Und so kam es dann auch: Während Derek Joslin mit einem „Flatterschuss“ zum 3:2 (53.) traf, war auf der Gegenseite Andreas Jenike nicht mehr zu überwinden. Grandios, wie der Nürnberger Keeper im Schlussdrittel seinen Kasten sauber hielt. Nur sechs Gegentore kassierte er in den letzten fünf Begegnungen – auch deshalb sind die Ice Tigers im Moment die Mannschaft der Stunde in der DEL.

Mannheim: Endras – Carle, Richmond; Wagner, Akdag; N. Goc, Bittner – Rheault, Joudrey, Raedeke; MacMurchy, Metropolit, Tardif; Yip, Hecht, Arendt; Riefers, Hospelt Ullmann

Nürnberg: Jenike – Foster, Joslin; Klubertanz, Printz; Nowak, Weber – P. Reimer, Reinprecht, Pfleger; Segal, Murley, Heatley; Pföderl, Steckel, Fraser; Oblinger, El-Sayed, Möchel; Buzas

SR: Steinecke/Zehetleitner (Botterode/Oberstdorf) / Zuschauer: 10 827 / Strafminuten: Mannheim 14 – Nürnberg 12 (Foster, Nowak, Murley, Printz, El-Sayed, Heatley je 2) / Tore: 0:1 (9:23) Heatley (Foster/P. Reimer, 5-4), 1:1 (11:11) Ullmann (5-4), 2:1 (28:42) Metropolit (5-4), 2:2 (36:37) Pföderl (Fraser/Nowak), 2:3 (52:57) Joslin (Reinprecht/Pfleger). 

H. D./R. H.

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