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78:70 gegen Baunach! Falcons fliegen zum Derbysieg

Das Junge-Team behält auf eigenem Parkett die Oberhand - 30.09.2017 21:09 Uhr

Rein damit! Dass Nürnbergs beste Basketballer gegen Baunach am Ende obenauf waren, hatte auch mit dem treffsicheren Mardracus Wade zu tun. © Sportfoto Zink / WoZi


Das Motto ist das gleiche geblieben und auch sonst hat sich beim Nürnberger Profi-Basketball nicht allzu viel verändert im Sommer. Ein paar neue Spieler sind bei den Falcons dazubekommen, in der Halle stehen moderne LED-Werbebanden, der Mann, der den meisten Applaus bekam, als das Licht ausging, war aber wieder einmal Dan Oppland. Und der Applaus wie immer ein verhaltener, weil Nürnberg auch in diesem Jahr erst verspätet mitbekommen wird, dass die Basketballsaison begonnen hat.

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"Gemeinsam unaufhaltsam." Das NBC-Motto ist Programm und wurde zum Heimspiel-Auftakt gegen die Oberfranken aus Baunach auch Realität. Mit 78:70 setzt sich das Junge-Team durch. So darf's gerne weitergehen!


856 Zuschauer wollten am Samstagabend sehen, wie die Falcons daheim im Berufsbildungszentrum in die neue Spielzeit starteten, für die Spieler hat die Saison ja bereits am vergangenen Wochenende in Chemnitz begonnen. Die Partie beim Beinahe-Bundesligisten ging verloren und weil Baunach ohne Louis Olinde und William McDowell-White nach Nürnberg reiste, standen die Falcons so gesehen bereits unter Zugzwang.

Redebedarf und eine enge Kiste

Die ersten Punkte erzielten dennoch die Gäste, die ersten für die Gastgeber dann konsequenterweise Oppland, der in seine vierte Saison in Nürnberg geht. Das BBZ erlebte eine zerfahrene Anfangsphase, was am zweiten Spieltag nicht weiter verwundern muss, die Mannschaften suchen sich erst noch, wobei es nach fünf Minuten zunächst Baunach-Coach Fabian Villmeter war, der erweiterten Redebedarf hatte. 12:7 stand es zu diesem Zeitpunkt für die Falcons, vor allem Oppland (Punkte) und Matthew Meredith (Assists) erwischten einen guten Start. Das Bamberger Farmteam hielt sich vor allem mit Dreiern im Spiel, nach zehn Minuten war die Partie fast wieder ausgeglichen: 21:20.

Auch das zweite Viertel brachte keine wirkliche Erkenntnis, wer an diesem Abend die Halle am Berliner Platz als Sieger verlassen könnte. Beide Mannschaften durften für sich ein paar kleinere Läufe verbuchen, ohne sich ernsthaft abzusetzen. Malo Valérien, beim Saisonauftakt noch verletzt, stellte immer wieder unter Beweis, dass er bereit ist, Sebastian Schröder in Sachen Einsatzwille und Kampfgeist zu ersetzen. Mardracus Wade erzielte nach 40 Minuten Leerlauf in Chemnitz seine ersten Punkte für die Falcons. In die Kabine verabschiedeten sich die Teams beim Stand von 41:39.

Körbe, Klauen, Körbe

Dass sich die Falcons im dritten Abschnitt erstmals leicht absetzen konnten, war vor allem auf eine gute Verteidigungsarbeit zurückzuführen und darauf, dass sich die Mannschaft von Ralph Junge ihre Punkte nun nicht mehr ausschließlich nur unter dem Korb erkämpften. Nach nur einem erfolgreichen Dreier in der ersten Hälfte, streuten die Falcons nun noch vier weitere ein, dazu kamen erstaunliche neun Steals. Der Vorsprung vor dem letzten Viertel betrug neun Punkte: 61:52.

Schulterschluss am Berliner Platz

Sicherheit schien ihnen das zunächst nicht zu geben, entschieden war die Begegnung ohnehin noch nicht. Zwar kann Baunach in dieser Saison nicht mehr auf so viel Talent zurückgreifen wie noch in der vergangenen Spielzeit, dennoch wehrten sich Christopher Fowler, Gerard Gomila und der gebürtige Nürnberger Daniel Keppler nach Kräften. Mit einem krachenden Dunk verkürzte Keppler nochmal auf 57:65 aus Sicht der Gäste, doch dann zogen die Falcons davon. Weil Baunach weiter zu sorglos mit dem Ball umging und auch weil es Junges Mannschaft beim 78:70-Sieg gelungen war, die Punkte auf fast alle Schultern zu verteilen. Das Motto lautet übrigens auch in dieser Saison: "Gemeinsam unaufhaltsam."

Nürnberg: Oppland 15 Punkte (9 Rebounds), Wade 11, Gibson 10, Meredith, Sanders und Valérien je 9, Omuvwie 7, Maier 6, Girard 2.

Baunach (beste Werfer): Fowler 20, Drell 13, Gomila 12. 

Sebastian Gloser Sportredakteur E-Mail

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