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Alles klar mit Radoki: Neuer Vertrag für Kleeblatt-Coach

Spielvereinigung zurrt weitere Zusammenarbeit mit Erfolgstrainer fest - 18.04.2017 17:47 Uhr

Jump around: Unter Janos Radoki hat das Kleeblatt in der Rückrunde erfolgreich zu einem Luftsprüngen angesetzt.

Jump around: Unter Janos Radoki hat das Kleeblatt in der Rückrunde erfolgreich zu einem Luftsprüngen angesetzt. © Sportfoto Zink / WoZi


"All das, was wir uns erwünscht und erwartet haben, hat sich wunderbar realisiert", hatte ein hochzufriedener Helmut Hack den Fürther Nachrichten schon Ende März zur Kenntnis gegeben. Die Ergänzung des Kleeblatt-Chefs fügte sich in das Bild, dass der Verein nur allzu gerne mit Radoki weitermachen würde. "Es ist doch klar, dass wir uns das sehr gut vorstellen können", sagte Hack und meinte damit einen neuen Vertrag, mit dem man den 45-Jährigen ausstatten wolle, dessen altes Arbeitspapier bei der Spielvereinigung im Sommer ausläuft.

Akribie und Kernaufgabe

Wie schon im Winter, als Radoki vom Interimscoach zum Cheftrainer befördert wurde, ließen sie sich auch diesmal in Fürth Zeit, um die weitere Zusammenarbeit zu fixieren. Geschuldet ist das wahrscheinlich der Akribie und Ernsthaftigkeit, mit der sie sich in der Kleeblattstadt ziemlich ausdauernd über die nahe und weitere Zukunft unterhalten. Geschuldet ist das wohl aber auch der Tatsache, dass der Coach sich selbst auf seine Kernaufgabe beim Kleeblatt konzentrieren wollte - und zwar, die Weiß-Grünen erfolgreich zu trainieren und entsprechend erfolgreich spielen zu lassen.

Diese Aufgabe hat der Mann, der sich beim Kleeblatt schon zuvor in der vereinseigenen Kaderschmiede um das Kleeblatt verdient gemacht hat, sehr gut gelöst. Vor den beiden Niederlagen in Kaiserslautern und Bochum blieb das Kleeblatt stattliche neun Zweitliga-Runden ungeschlagen. Im eigenen Stadion wurden in dieser Zeit die jeweiligen Spitzenreiter aus Hannover und Stuttgart besiegt und zuvor – für den Seelenzustand Fürths noch wichtiger – der Lokalrivale aus Nürnberg. Janos Radoki hat eine Mannschaft geformt, die sich schon frühzeitig dem Abstiegskampf Ade sagte, eine Mannschaft, die unter Stefan Ruthenbeck, seinem am Ende glück- und hilflosen Vorgänger, zuletzt doch einige Sorgen bereitet hatte.

"Wir bleiben ein Team"

Am Dienstag also erfuhren die Dauerkarteninhaber der Spielvereinigung, dass Radoki weiterhin am Ronhof regiert. "Wir bleiben ein Team. Ich werde morgen einen Zweijahresvertrag als Cheftrainer bei unserem Kleeblatt unterschreiben“, kündigte Radoki auf diesem Weg an. Und schickte auch noch ein paar erklärende Worte für seine Entscheidung hinterher: “Wir spüren, dass gerade eine noch stärkere Identität entsteht, eine Basis auf der wir aufbauen können. Diesen Weg wollen wir fortsetzen. Dabei zähle ich auf Euch alle. In diesem Sinne: Gemeinsam nur nach vorne!“

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Radoki: Rekordsünder, Lockenkopf, Kleeblatt-Coach

In der Saison 2016/17 übernahm der ehemalige Kleeblatt-Profi und Talentförderer Janos Radoki für Stefan Ruthenbeck auf der Trainerbank, stieg vom Interims- zum Chefcoach auf. Und machte seine Sache gut! Der Lohn: Neue Arbeitspapiere für die kommende Zweitliga-Saison.


 

apö

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