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Anlauf nehmen für den großen Sprung

Um beim Challenge in Roth am 8. Juli in Topform zu sein, beginnt Michael Hofmann jetzt mit der Erholung - 18.06.2012 16:16 Uhr

Schwitzen für den Erfolg, notfalls auch im Futnessstudio: Weil das Wetter nicht mitspielte, verlegte Michael Hofmann seine Kraft-Ausdauer-Übungen in der vergangenen Woche kurzerhand nach Innen.

Schwitzen für den Erfolg, notfalls auch im Futnessstudio: Weil das Wetter nicht mitspielte, verlegte Michael Hofmann seine Kraft-Ausdauer-Übungen in der vergangenen Woche kurzerhand nach Innen. © Mark Johnston


Die erste gute Nachricht lautet: Das schlimmste hat Michi Hofmann überstanden. In der zurückliegenden Woche hat er sehr intensiv trainiert, eine lange Einheit reihte sich an die nächste.

Und auch wenn das Wetter nicht immer mitgespielt hat: Hofmann ist zufrieden mit dem Verlauf der Woche und seinem Trainingsstand. Und das ist die zweite gute Nachricht.  "Die Woche war nochmal sehr wichtig, vielleicht war sie sogar die wichtigste Woche der Vorbereitung. Mir tut langsam alles weh, aber umso besser ist es, dass alles gepasst hat."

Höchste Zeit also, etwas Tempo rauszunehmen. Bis zum Challenge in drei Wochen wird er Schritt für Schritt langsamer machen, um am 8. Juli in Topform zu sein. Anlauf nehmen für den großen Sprung sozusagen. Dafür ist Erholung angesagt.

Doch eine Ausnahme gibt es schon: Den Rothsee-Triathlon am kommenden Sonntag. "Wenn der Startschuss fällt, kenne ich nur eine Devise: Vollgas. Ein Platz unter den Top Ten ist mein Ziel", sagt Hofmann.

Doch der 31-Jährige weiß auch, dass er umso mehr auf seinen Körper achten muss, je näher der Challenge rückt. Wichtiger als die Topplatzierung ist ihm dementsprechend die gute Vorbereitung auf den Challenge in Roth. "Vom Kopf her muss es stimmen am 8. Juli, dafür ist der Sonntag wichtig. Aber gut wäre es schon, wenn ich meine Form beim Schwimmen noch verbessern kann."

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Michi Hofmann - ein extrem-ausdauernder Feuerwehrmann

Seit seiner Kindheit dreht sich Michi Hofmanns Leben um Triathlon. Geboren und aufgewachsen zwei Kilometer Luftlinie vom früheren Schwimmstart des Rother Langdistanz-Triathlons entfernt, wurde er früh von der Faszination dieser Sportart gepackt. Seitdem reiht er Erfolg an Erfolg. Selbst seinen Beruf als Feuerwehrmann verdankt er dem Triathlon: Ein anderer Athlet brachte ihn bei einem Gespräch zufällig auf die Idee.


 

Gary Cunningham

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