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Ärger und ein Blick nach vorn bei Niclas Füllkrug

"Mit jeder Chance, jedem Training sammeln wir diese Erfahrung" - 11.02.2014 19:37 Uhr

Sammelt Erfahrungen, um bald zu treffen: Niclas Füllkrug.

Sammelt Erfahrungen, um bald zu treffen: Niclas Füllkrug. © Sportfoto Zink


So ganz hatte er auch am Dienstag den Frust vom Sonntag nicht ganz aus den Knochen geschüttelt. Schließlich hatte Niclas Füllkrug in der Schlussminute des Zweitliga-Schlagers zwischen dem 1.FC Kaiserslautern und der SpVgg Greuther Fürth den Ausgleich auf dem Fuß. Doch dem 21-Jährigen ging es vor dem Tor der „Roten Teufel“ ähnlich wie zahllosen deutlich erfahreneren und namhafteren Kollegen in vergleichbaren Situationen: Statt kurzentschlossen abzuziehen, überlegte er – und dieser Prozess dauerte einen Sekundenbruchteil zu lange. „Es war total ärgerlich, dass der Schuss noch geblockt wurde“, sagte der Kleeblatt-Stürmer. Und so stand es am Ende eben 2:1 statt 2:2.

Doch Füllkrug schaute schon wieder nach vorn. „Es ist ganz normal, auch mal Chancen zu vergeben – dieser jungen Mannschaft fehlt einfach noch ein bisschen Erfahrung“, meinte er und schob nach: „Mit jeder Chance, jedem Training sammeln wir diese Erfahrung.“ Das werde sich irgendwann auszahlen. Und er konnte sich den Hinweis nicht verkneifen, dass die Fürther mit 36 Toren über die treffsicherste Offensive der Liga verfügen.

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Das hatte sich das Kleeblatt sicherlich anders vorgestellt: Am Ende der ersten Halbzeit ging Kaiserslautern in Führung (Jenssen, 38.) und legte in der 58. Minute (Dick) sogar noch einen nach. Mudrinski konnte zwar noch zum 1:2 verkürzen (78.), Punkte nahm Fürth aber trotzdem nicht mehr mit nach Hause.


Doch da wäre ja auch ein zarter Hinweis, den Trainer Frank Kramer vor dem Spiel beim FCK gegeben hatte: „Unsere 35 Treffer sind natürlich stark ausbaufähig, die Entschlossenheit vor beiden Toren müssen wir ausbauen“, hatte er Offensive und Defensive gleichermaßen gemahnt.

Leistungstests für Fußballtalente

Treffsichere Stürmer sind bekanntlich begehrt wie teuer. Weshalb man in Fürth vor allem auf den eigenen Nachwuchs setzt. Dazu gehört die enge Zusammenarbeit mit der Nürnberger Bertolt-Brecht-Schule als Eliteschule des Fußballs. Diese Kooperation läuft 2014 weiter. „Für uns als Ausbildungsverein ist es eine ganz wichtige Sache, sportliche und schulische Ausbildung zusammenzuführen, dafür ist unsere Partner-Schule natürlich sehr geeignet“, so Günter Gerling, Fürths Nachwuchsboss.

Möglicherweise finden sich ja bei den Fußball-Sichtungen für die Leistungsklassen im nächsten Schuljahr am Montag und am 12. März Sturmtalente, die einmal für die Spielvereinigung auf Torejagd gehen. Anmeldeschluss ist am Freitag, das entsprechende Formular findet sich auf www.nuernberg.de/internet/bertolt_brecht_schule/leistungssport.html.

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Philipp Roser

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