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Asamoah: "Es ist geil!"

Fürther Erleichterung und Hoffnung nach dem Last-Minute-Sieg auf Schalke - 02.02.2013 19:28 Uhr

Gelsenkirchen  - Nach dem 2:1-Sieg der SpVgg Greuther Fürth beim FC Schalke 04 war die Freude im Fürther Lager dementsprechend groß. In die Erleichterung, nach 17 Spielen ohne Sieg mal wieder gewonnen zu haben, mischte sich auch die Hoffnung auf eine Initialzündung.

Einsatzfreudig wie eh und je: Gerald Asamoah an alter Wirkungsstätte. Das Beste stand ihm und seiner Mannschaft da noch bevor.
Einsatzfreudig wie eh und je: Gerald Asamoah an alter Wirkungsstätte. Das Beste stand ihm und seiner Mannschaft da noch bevor.
Foto: Sportfoto Zink
Einsatzfreudig wie eh und je: Gerald Asamoah an alter Wirkungsstätte. Das Beste stand ihm und seiner Mannschaft da noch bevor.
Einsatzfreudig wie eh und je: Gerald Asamoah an alter Wirkungsstätte. Das Beste stand ihm und seiner Mannschaft da noch bevor.
Foto: Sportfoto Zink

Mike Büskens: Nach 17 Spielen ohne Sieg, ziehe ich den Hut vor der Leistung meiner Mannschaft.  Sie hat ihr Herz in beide Hände genommen, hat sich in jeden Zweikampf geschmissen und einer war für den anderen da. Es geht hier nicht um mich, sondern um den Verein. Wir haben uns einem Projekt verschrieben, das wir zusammen angehen. Ich bin beseelt von dieser Aufgabe mit der Spielvereinigung in der Bundesliga zu bleiben. Mit dem Sieg haben wir uns belohnt, für die wahnsinnige Mühe die in diesem Projekt Greuther Fürth steckt, auch wenn Schalke eine Herzensangelegenheit für mich ist. Nikola Djurdjic hat ein gutes Spiel gemacht, Gerald Asamoah einen riesen Job und allergrößten Respekt habe ich vor Jozsef Varga, der erst zwei Tage hier ist, aber spielt als wäre er schon immer da.


Matthias Zimmermann: So ein Sieg auf Schalke ist umwerfend! Wir haben uns den Sieg verdient weil wir's als Mannschaft richtig gut gemacht haben. Wir haben nichts mehr zu verlieren und aus unserer Sicht ist noch alles offen. Ich hoffe, dieser Sieg wir eine Initialzündung.


Gerald Asamoah: Es ist schon geil wenn man hier gewinnt, gerade weil mit uns keiner gerechnet hat. Wir als Spieler hatten ja auch nicht die größte Hoffnung. Ich habe schon viel erlebt in meinem Leben, aber es war schon einmalig wie ich hier verabschiedet wurde.

Bilderstrecke zum Thema
Unverhofft kommt oft: Mit einem Last-Minute-Tor von Nikola Djurdjic gewinnt die SpVgg Greuther Fürth mit 2:1 beim FC Schalke 04 und sendet damit ein nicht mehr für möglich gehaltenes Lebenszeichen im Tabellenkeller.


Horst Heldt (Sportvorstand Schalke 04): Es ist eine Katastrophe, das ist beschämend.


Jens Keller (Trainer Schalke 04): Wir sind riesig enttäuscht. Nach so einer Niederlage brauchen wir nicht von der Champions League zu sprechen.

Bilderstrecke zum Thema
Felix Klaus und Nikola Djurdjic haben die monatelange Durststrecke der SpVgg Greuther Fürth am Samstag ausgerechnet in Gelsenkirchen - der alten Wirkungsstätte von Coach Mike Büskens - beendet. Beim 2:1-Auswärtscoup verdienten sich der Siegtorschütze und Neuzugang Jozsef Varga bei unseren Usern sogar eine 1 vor dem Komma.

 

stw


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Gründungsdatum:
23.09.1903
Mitgliederzahl:
2550


Kurzbeschreibung:
Die Spielvereinigung Greuther Fürth feierte als Fußballverein ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meistertiteln in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth. Nach dem 2. Weltkrieg konnte die Spielvereinigung jedoch nie wieder an die großen Erfolge anknüpfen und sich folglich auch nicht für die 1963 gegründete Bundesliga qualifizieren.
Mit dem Sturz bis in die Landesliga versank der Traditionsverein in den 80er Jahren endgültig in der Bedeutungslosigkeit. Aufwärts ging es erst wieder 1994, als die Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga gelang. Zwei Jahre später trat die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg bei. Seitdem gehören die Geldsorgen der Vergangengeit an, der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt.
Seit 1997 spielte die Spielvereinigung ununterbrochen in der 2. Bundesliga, bis im Mai 2012 endlich der ersehnte Aufstieg in die Bundesliga gelang. Dort allerdings blieb der Erfolg aus, so dass Fürth in der Saison 2013/2014 wieder im Unterhaus antreten muss. Seine Heimspiele trägt der Verein, der im Volksmund "Kleeblatt" genannt wird, dann wie gewoht im altehrwürdigen Ronhof aus. Ein geplanter Stadionneubau am Rhein-Main-Donaukanal hat sich Ende 2012 zerschlagen.


Deutscher Meister: 1914, 1926, 1929


Der Kleeblatt-Kader in der Saison 2012/13
Galerie Kader SpVgg Greuther Fuerth 2012/13
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