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Auf der Suche nach ein bisschen Ruhe

Michael Hofmann wollte sich erholen - aber der Job forderte den ganzen Feuerwehrmann - 14.05.2012 06:00 Uhr

Pleinfeld  - Ruhe. Danach suchte Michael Hofmann in der vergangenen Woche. Einfach ein paar Tage Ruhe. So sah es schließlich der Trainingsplan vor. Aber der bestimmt halt nur die eine Hälfte von Michis Leben. Die andere bestimmt der Job. Und da hieß es Ausrücken und nochmal Ausrücken.

Ganz schön oft musste Feuerwehrmann Michi Hofmann dieses Woche ausrücken.
Ganz schön oft musste Feuerwehrmann Michi Hofmann dieses Woche ausrücken.
Foto: Stefan Hippel
Ganz schön oft musste Feuerwehrmann Michi Hofmann dieses Woche ausrücken.
Ganz schön oft musste Feuerwehrmann Michi Hofmann dieses Woche ausrücken.
Foto: Stefan Hippel

Die für eine Woche üblichen drei 24-Stunden-Schichten standen auf dem Dienstplan des Feuerwehrmanns. Gleich in der Nacht von Montag auf Dienstag musste er fünfmal ´raus. In der Nacht auf Freitag ebenso. "Da war ich dann ein bisschen durch den Wind", gibt der 31-Jährige offen zu.

Um nicht ganz in ein Erschöpfungsloch zu fallen, strich er auch noch den größten Teil der Trainingseinheiten, die sein Plan für die Ruhewoche vorsah. "Erholung ist einfach doch das wichtigste."

Aufs Schwimmen allerdings wollte er nicht verzichten. Schließlich haben jetzt die Freibäder geöffnet. Das in Roth, in dem Hofmann, der für die Radfreunde Hilpoltstein startet, gerne mal mit den Athleten der TSG Roth trainiert. Und das in Pleinfeld,das nur 50 m von seiner Wohnung entfernt ist und in dem Lebensgefährtin Nury arbeitet.

Mal schwimmt der Triathlet im Freibad langsame, lange Einheiten, mal kurze - und am Freitag gönnte er sich eine Kraftausdauer-Einheit. Im Klartext: Auf das Einschwimmen folgen 4 x schnelle 200 m mit kurzen Verschnaufpause dazwischen, dann 100 m langsam, dann wieder 4 x schnelle 200 m. Dabei stecken die Hände in Paddels, also in Kunststoffteilen, die die Handflächen vergrößern und zum zusätzlichen Krafteinsatz zwingen. Den TSG-Athleten schließt er sich deshalb an, weil er sich da "an die schnellen Schwimmer dranhängen" kann. "Dann kann ich mich richtig pushen."

Ein Wettkampf steht in nächster Zeit bei Michi Hofmann nicht an. Dafür zwei harte Trainingsblöcke mit langen Radausfahrten und intensiven Laufeinheiten. Er hofft, dass die Erholung,  die er aus der Ruhewoche so gut es ging mitgenommen hat, dafür reicht. 

Bilderstrecke zum Thema
Seit seiner Kindheit dreht sich Michi Hofmanns Leben um Triathlon. Geboren und aufgewachsen zwei Kilometer Luftlinie vom früheren Schwimmstart des Rother Langdistanz-Triathlons entfernt, wurde er früh von der Faszination dieser Sportart gepackt. Seitdem reiht er Erfolg an Erfolg. Selbst seinen Beruf als Feuerwehrmann verdankt er dem Triathlon: Ein anderer Athlet brachte ihn bei einem Gespräch zufällig auf die Idee.

 

   

Gudrun Bayer


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Zum Thema
Unsere drei Athleten für Roth



Kurzbeschreibung:
Der Challenge Roth ist der populärste Langdistanz-Triathlon in Deutschland. Wir begleiten drei Athleten auf ihrem Weg zum Wettkampf - vom 10. März bis zum 8. Juli 2012. Porträtiert werden der blinde, sehr erfahrene Triathlet Jeffrey Norris, der Profi-Triathlet Michi Hofmann und Katja Bartsch, die im Juli in Roth ihr Debüt auf der Langdistanz gibt.

Themenarchiv "Challenge Roth"
Zum Thema
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Turnus:
jährlich
Termin:
14.7.2013


Kurzbeschreibung:
Jährlicher Triathlon-Wettbewerb in Roth über die klassische Ironman-Distanz von 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad fahren und 42 km Laufen.

Vorläufer war der Ironman Europe, der von 1988 bis 2001 ausgetragen wurde. Von 2002 bis 2009 fand der Triathlon Roth als Quelle Challenge Roth (QCR) statt und heißt seit 2010 - nach der Quelle-Insolvenz - Challenge Roth. Mittlerweile hat sich der Challenge zur internationalen Wettkampf-Serie erweitert.

Wir begleiten drei Triathleten auf dem Weg zum Challenge
Veranstalter:
Felix Walchshöfer
Besucher:
200.000 Zuschauer im Jahr 2012; 180.000 im Vorjahr
Teilnehmer:
3200 Einzelstarter und rund 2000 Staffelmitglieder im Jahr 2012