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Aufatmen beim Club: Margreitter meldet sich fit

Die Club-Abwehr fürs Auswärtsspiel bei den Königsblauen steht - 22.11.2018 13:04 Uhr

Nach Aogo ist vor Burgstaller: Georg Margreitter geht relativ unromantisch in das Duell mit seinem ehemaligen Mannschaftskameraden. © Sportfoto Zink / DaMa


Das verpasste Testspiel sei "keine große Sache" gewesen. Ein kleiner Schnupfen, mehr nicht. Für das Duell mit seinem österreichischen Landsmann und ehemaligen Teamkollegen Guido Burgstaller am Samstag (18.30 Uhr, Live-Ticker auf nordbayern.de) beim FC Schalke 04 wird er in Vollbesitz seiner Kräfte sein.

"Es ist ganz egal, gegen wen ich spiele" 

Das erste Wiedersehen hängt er jedoch nicht allzu hoch. "Es ist ganz egal, gegen wen ich spiele. Ich spiele jede Woche gegen gute Stürmer", betont Margreitter. Nürnbergs ehemaliger Toptorjäger wechselte im Januar 2017 zu den Königsblauen (61 Bundesligaspiele, 21 Tore) und ist aktuell neben Franco di Santo der letzte Sturm-Pfeil im Köcher der Knappen. Nationalspieler Mark Uth (Sehnenverletzung) muss passen, Breel Embolo erlitt einen Mittelfußbruch, und der ehemalige Nürnberger Cedric Teuchert fehlt wegen einer Teilruptur der Hüftbeugesehne. Weniger Arbeit also für Nürnbergs Abwehrchef Margreitter? "Ich glaube, dass Schalke in der Breite so gut aufgestellt ist, dass das keinen Unterschied macht."

Die Reise nach Gelsenkirchen bleibe auch so für einen Aufsteiger schwer genug. "Aber wir fahren da nicht hin, um einfach die Punkte abzugeben", betont Margreitter und gibt sich kämpferisch: "Wir werden uns zu wehren wissen, da bin ich mir sicher. Wir werden kratzen und beißen. Und dann vielleicht einen Punkt stehlen."

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Ein Punkt wäre aber fast zu wenig, um die bittere 0:2-Schmach gegen den VfB Stuttgart zu kompensieren. Zumal das folgende Programm mit den Partien gegen Bayer Leverkusen, beim FC Bayern München, gegen den VfL Wolfsburg und bei Borussia Mönchengladbach alles andere als leicht ist. "Es ist besser, nicht zu weit nach vorne zu schauen. Das ergibt für uns sonst kein einfaches Bild. Aber in einem Spiel ist mit der richtigen Tagesform alles möglich", meint Margreitter.

Eine Reaktion auf das VfB-Spiel werde man als Mannschaft in jedem Fall zeigen. Zu welchem Ergebnis es dann reichen wird, das ist auch für den Vorarlberger spannend: "Wir sind auch immer ein bisschen auf einen guten Spielverlauf angewiesen. Wenn alles stimmt, haben wir aber Chancen, auch mal für eine Überraschung zu sorgen."

Grüße an die Zaubermaus 

Das letzte Mal, dass auf Schalke alles stimmte, ist schon wieder 25 Jahre her. Damals erzielte beim 2:1-Sieg Sergio Fabian Zarate die beiden Club-Treffer. 

 
 

Stefan Jablonka

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