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Aufregung am Valznerweiher: Nicht nur Valentini erwischt's

Zwei zuletzt überzeugende Club-Spieler müssen das Training abbrechen - 08.02.2018 16:45 Uhr

Kommt Enrico Valentini bis Montag wieder richtig auf die Beine. Diese und andere Fragen beschäftigen derzeit den Club. © Sportfoto Zink


 Auf seinem der Jahreszeit entsprechend diesigen Trainingsgelände probte der Club am Donnerstag die Gegenschaltbewegung. Was kompliziert klingt, ist im harten, über Sieg oder Niederlage entscheidenden Zweitliga-Ringen ein probates Mittel. Die Gegenschaltbewegung meint das flotte, zielführende Kontern nach Balleroberung.

Entsprechend vehement trieb Enrico Valentini also das Spielgerät am Nachmittag nach vorne und versuchte es von seiner Bahn gewohnt gekonnt nach innen zu bringen. Lucas Hufnagel, der dem Italo-Franken entschlossen hinterhergeeilt war, wollte Valentini mit einem langen Schritt zu stören, trat ihm dabei aber auf die Achillessehne. Der offensivfreudige Außenverteidiger blieb zunächst mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen und wurde wenig später - von einem Physio gestützt - in die Kabine geleitet.

Club-Pressesprecher Daniell Westgate sollte im Nachgang von einer ziemlich “roten Achillessehne“ berichten. Weitere Untersuchungen respektive Härtetests werden zeigen, ob der gebürtige Nürnberger, der in Zerzabelshof aufwuchs und vor der Saison an den Zabo zurückkehrte, beim Gastspiel auf St. Pauli auflaufen kann. Sein Ausfall käme für den Altmeister jedenfalls zur Unzeit. Valentini präsentierte sich zuletzt enorm lauf- und formstark. Seine Eckbälle – bereits vier führten in dieser Saison zu Club-Toren – sind eine Waffe, den Pokal-Wettbewerb eingeschlossen bereitete Nürnbergs Bahnarbeiter in dieser Spielzeit bereits acht Treffer vor.

Palacios' Kniefall 

Doch Valentini war an diesem Donnerstag nicht der einzige Club-Spieler, den es im Training erwischte. Federico Palacios Martinez, der beim formidablen 4:1 gegen Aue zuletzt gleich dreimal als Assistgeber aufgefallen war, prallte im Zweikampf mit Lukas Jäger zusammen. Und zwar heftig, Knie auf Knie! Mit einer mit Eiswürfeln gefüllten, dicken Bandage um das Gelenk verließ der Deutsch-Spanier, der seit seinem Wechsel zum FCN einen enorm spiel- und passstarken Eindruck gemacht hatte, den Platz. Der von RB Leipzig engagierte Offensivquirl tat dies sogar noch schwerfälliger als Valentini. Einsatzprognose für Montag: Noch unklar. 

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apö / jabs

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