7°C
Freitag, 24.05. - 13:02 Uhr
Login
Info
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos!
Passwort vergessen
Info
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!

E-Mail-Adresse
Druckversion

Auschwitz: DFB-Delegation gedenkt Holocaust-Opfern

Eindrücke waren beklemmend - Medienvertreter waren bei Besuch nicht zugelassen - 01.06.2012 16:01 Uhr

Auschwitz   - Von vielen Seiten war der Besuch gefordert worden, am Freitag war es dann so weit: Vertreter des deutschen Fußballs besuchten das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau.

Miroslav Klose (v.l.), der Manager der deutschen Fussball-Nationalmannschaft, Oliver Bierhoff, der Kapitän der Nationalmannschaft, Philipp Lahm, und Lukas Podolski gedenken am Freitag (01.06.12) im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau beim Besuch einer DFB-Delegation in dem
ehemaligen KZ der Opfer des Holocaust.
Miroslav Klose (v.l.), der Manager der deutschen Fussball-Nationalmannschaft, Oliver Bierhoff, der Kapitän der Nationalmannschaft, Philipp Lahm, und Lukas Podolski gedenken am Freitag (01.06.12) im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau beim Besuch einer DFB-Delegation in dem ehemaligen KZ der Opfer des Holocaust.
Foto: dapd
Miroslav Klose (v.l.), der Manager der deutschen Fussball-Nationalmannschaft, Oliver Bierhoff, der Kapitän der Nationalmannschaft, Philipp Lahm, und Lukas Podolski gedenken am Freitag (01.06.12) im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau beim Besuch einer DFB-Delegation in dem
ehemaligen KZ der Opfer des Holocaust.
Miroslav Klose (v.l.), der Manager der deutschen Fussball-Nationalmannschaft, Oliver Bierhoff, der Kapitän der Nationalmannschaft, Philipp Lahm, und Lukas Podolski gedenken am Freitag (01.06.12) im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau beim Besuch einer DFB-Delegation in dem ehemaligen KZ der Opfer des Holocaust.
Foto: dapd

Eine Delegation des Deutschen Fußball-Bundes unter Leitung von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat am Freitag das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau besucht und der Opfer des Holocaust gedacht. «Im Umgang mit diesem menschenverachtenden Kapitel unserer Geschichte sollte ein Satz des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker für uns Mahnung und Orientierung sein: "Wer die Augen vor der Vergangenheit verschließt, wird blind für die Gegenwart"», sagte Niersbach laut einer Mitteilung des DFB.

Gemeinsam mit Liga-Präsident Reinhard Rauball legte der DFB-Präsident einen Kranz nieder. «Es ist unsere Verpflichtung und Verantwortung, sehr genau hinzuschauen und vor allem den vielen jungen Sportlern in unseren Vereinen immer wieder zu vermitteln, dass Antisemitismus, Rassismus und Intoleranz keinen Platz haben dürfen», sagte Niersbach.

Neben Bundestrainer Joachim Löw nahmen auch Kapitän Philipp Lahm, Miroslav Klose und Lukas Podolski wenige Tage vor der Reise ins Mannschaftsquartier nach Danzig an dem Besuch teil. «Mit dem Besuch in Auschwitz wollten wir ein Zeichen setzen, dass ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte niemals in Vergessenheit geraten und sich nie wiederholen darf», sagte Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff.

Medienvertreter waren bei dem Besuch nicht zugelassen. Bierhoff hatte zuvor angekündigt, der Besuch solle keine «PR-Aktion» werden. DFB-Vizepräsident Peter Peters und Generalsekretär Helmut Sandrock waren ebenso dabei wie Charlotte Knobloch, die Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern sowie der deutsche Botschafter in Polen, Rüdiger Freiherr von Fritsch.

Die Führung war für die deutsche Delegation auf etwa zwei Stunden verkürzt worden. Nach dem Besuch eines Teils der ehemaligen Lagerbaracken, in denen sich heute Ausstellungsräume der Gedenkstätte befinden, fuhr die DFB-Delegation zum rund drei Kilometer entfernten Lagerkomplex Birkenau.

Dort waren während des zweiten Weltkriegs rund 1,3 Millionen Menschen ermordet worden, die meisten von ihnen Juden. «Die Eindrücke in Auschwitz waren beklemmend. Es gibt keine Worte, die die ungeheuerlichen Verbrechen des Nationalsozialismus beschreiben können», sagte Rauball. Der Liga-Verband und seine Vereine würden sich weiter gegen das Vergessen engagieren. 

dpa


Ihr Kommentar

Name:
 
 Bitte beachten Sie unsere Netiquette.
Info
Bestätigungswort

Um Ihren Kommentar abzusenden, geben Sie bitte das Bestätigungswort ein. Nicht lesbar? Erzeugen sie durch Klick darauf einen neuen Text.


Nachrichten aus dem Sport

Fupa Banner
Infografik Altstadtrennen 2013
Karte zum öffnen bitte anklicken.

Fußball in der Region
Fußball in der Region
Spielberichte, Statistiken und Hintergründe von der Regionalliga bis zur B-Klasse. Umfassend, aktuell und kompetent.
User-Kommentare
Suche wird durchgeführt...

Fußballtippspiel

Themen Infobox 1. FC Nürnberg
Logo 1. FC Nürnberg
Gründungsdatum:
04.05.1900
Mitgliederzahl:
14.000
Kurzbeschreibung:
Titel, Tränen und Triumphe: Der 1. FC Nürnberg blickt auf eine bewegte, mittlerweile über 113-jährige Geschichte zurück. Seine größten Erfolge feierte der Club in den "goldenen" 20er Jahren, als alleine fünf der insgesamt neun Meisterschaften gelangen. Bis in die 60er Jahre gehörte der Verein zu den ganz großen Namen des deutschen Fußballs.
Doch mit dem erstmaligen Abstieg aus dem Oberhaus 1969 begann ein jahrzehntelanges Tief. Abstiege und Skandale prägten den Verein, der sich in dieser Zeit den Ruf einer Fahrstuhlmannschaft verdiente und 1996 gar in die drittklassige Regionalliga abstürzte.
Erst im neuen Jahrtausend konsolidierte sich der Verein und knüpfte mit dem DFB-Pokalsieg 2007 an alte Zeiten an - sehr zur Freude der treuen und großen Anhängerschaft des FCN.
Deutscher Meister:
1920, 1921, 1924, 1925, 1927, 1936, 1948, 1961, 1968
DFB-Pokalsieger:
1935, 1939, 1962, 2007
Ein extra Themenarchiv mit "historischen" Berichten rund um den 1. FCN finden Sie unter dem Stichwort "Club-Geschichte(n)".

Der Club-Kader in der Saison 2012/13:
Galerie Kader 1. FC Nürnberg 2011/12
Internet:

Themen Infobox SpVgg Greuther Fürth
Logo SpVgg Greuther Fürth
Gründungsdatum:
23.09.1903
Mitgliederzahl:
2550
Kurzbeschreibung:
Die Spielvereinigung Greuther Fürth feierte als Fußballverein ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meistertiteln in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth. Nach dem 2. Weltkrieg konnte die Spielvereinigung jedoch nie wieder an die großen Erfolge anknüpfen und sich folglich auch nicht für die 1963 gegründete Bundesliga qualifizieren. Mit dem Sturz bis in die Landesliga versank der Traditionsverein in den 80er Jahren endgültig in der Bedeutungslosigkeit. Aufwärts ging es erst wieder 1994, als die Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga gelang. Zwei Jahre später trat die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg bei. Seitdem gehören die Geldsorgen der Vergangenheit an, der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt. Seit 1997 spielte die Spielvereinigung ununterbrochen in der 2. Bundesliga, bis im Mai 2012 endlich der Aufstieg in die Bundesliga gelang. Seit 1910 trägt der Verein, der im Volksmund "Kleeblatt" genannt wird, seine Heimspiele im Ronhof aus. Ein geplanter Stadionneubau am Rhein-Main-Donaukanal hat sich Ende 2012 zerschlagen. Bis mindestens 2040 spielt das Kleeblatt in seiner traditionellen Heimat am Ronhof.
Deutscher Meister:
1914, 1926, 1929
Internet: