Dienstag, 19.02.2019

|

zum Thema

Baiersdorfer schafft beim Challenge Roth sein Ziel

Stefan Herrmann blieb beim Staffelrennen auf dem Rad unter fünf Stunden - 19.07.2016 13:00 Uhr

Gänsehaut-Moment auf der Radstrecke: Stefan Herrmann genießt den Solerer Berg. © Fotos: privat


Sein Ziel ist ihm auf der schnellen Rennstrecke in Roth gelungen, in vier Stunden und 57 Minuten absolvierte er die 180 Kilometer.

Für Herrmann vom gleichnamigen Baiersdorfer Radteam war es ein Meilenstein, ähnlich wie für Einzel-Sieger Jan Frodeno, der einen Weltrekord aufgestellt hat. „Auf der Strecke bekommt man das als Sportler weniger mit, da ist man auf sich fokussiert“, sagt der Radfahrer. Vorab habe er natürlich davon gelesen. „Es spornt einen an. Wenn er den Weltrekord fahren will, kann auch ich meine Leistung zeigen.“

Beides klappte. Und das obwohl Herrmann fast zu spät zur Wechselzone gekommen wäre, an der sein Schwimmer Bernd Zeulner an ihn übergeben sollte. „Ich habe morgens ein Auto angefahren, die Polizei war da.“ Erst eine Viertelstunde, bevor er starteten musste, war er an seinem Fahrrad. „Beim Fahren habe ich mich dann auf bestimmte Abschnitte konzentriert.“

Die erste Runde ging sehr gut, der Höhepunkt, der Solarer Berg, war auch für Herrmann ein Genuss. „Auf der zweiten Runde aber hat der Wind die letzten Körner herausgeholt.“

Nach weniger als fünf Stunden übergab Herrmann an seinen dritten Staffel-Kollegen Robert Braun. Unter Triathleten wäre das eine Zeit, die nur Profis fahren können. „Bei vielen anderen frage ich mich auf der Radstrecke immer wieder: Wie schaffen die noch einen Marathon?“

Für sein Radteam Herrmann lief es auch nicht so gut wie erwartet auf der Laufstrecke. Die andere Staffel der Baiersdorfer sicherte sich allerdings die Staffel-Trophy. Erst später kamen Herrmann und seine Staffel ins Ziel, gemeinsam, wie das üblich ist. „Schwimmer und Radfahrer treffen sich und begleiten den Läufer auf den letzten Metern.“ Für Herrmann soll es der letzte Start in Roth gewesen sein. „In der zweiten Wechselzone wollte ich direkt mein Rad verkaufen.“ Die fünf Stunden sind unterboten. „Haken drunter.“

Weitere Starter aus Erlangen waren zudem im Einzelrennen über die gesamte Distanz unterwegs. 

Katharina Tontsch

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus dem Ressort: Sport