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Bald könnten die Bagger in den Ronhof rollen

Einspruchsfrist der Anwohner läuft - Schiewanger ist "positiv gestimmt" - 31.12.2015 05:58 Uhr

Umbaumaßnahmen! Der Fürther Ronhof wird wohl bald anders aussehen.

Umbaumaßnahmen! Der Fürther Ronhof wird wohl bald anders aussehen. © Sportfoto Zink / WoZi


In der Ausgabe der Fürther Stadtzeitung vom 23. Dezember sind alle Informationen zum Bauvorhaben nachzulesen. Ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung beginnt eine einmonatige Einspruchsfrist. Holger Schwiewagner, neben Helmut Hack Geschäftsführer der Fußball-KG, ist "positiv gestimmt, aber nicht gelassen", dass niemand jetzt noch dem 17-Millionen-Euro-Projekt Steine in den Weg legen werde.

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Gegen Duisburg hatte die Fürther Haupttribüne ihren letzten großen Auftritt: Jetzt rollen die Bagger im Ronhof an und reißen das 65 Jahre alte Bauwerk ab. Ein Blick ins Innere der altehrwürdigen Tribüne beweist: Hier wurde Fußball noch gearbeitet.


Der Verein hat den Ronhofern schon vor Monaten mit einer Informationsveranstaltung angeboten, sich über die Pläne zu informieren. Die Gespräche damals hinterließen bei den Verantwortlichen der Spielvereinigung ein gutes Gefühl. Sicher ist, dass die alte Haupttribüne noch zwei Heimspiele erleben wird: Den Testkick am Samstag, 30. Januar (13.30 Uhr), gegen den Karlsruher SC und das erste Pflichtspiel 2016 gegen den FC St. Pauli am Sonntag, 7. Februar (13.30 Uhr).

Am Montag da rauf beginnen Bauarbeiter mit dem Ausräumen und dem Entkernen des Gebäudes, um es auf den vorsichtigen Abriss vorzubereiten. "Schließlich muss der Spielbetrieb weiterhin gewährleistet sein", erklärt Schwiewagner.

Ebenfalls mit Spannung erwartet das Kleeblatt schon Mitte Januar Entscheidungen des DFB-Sportgerichts. Laut Schwiewagner hat die SpVgg ihre Stellungnahmen zum Verhalten ihrer Fans in Sandhausen (Pyrotechnik), in Karlsruhe (Ausschreitungen zwischen Fans und Polizei) und gegen Leipzig (Bierbecherwurf auf den Gästetrainer und Öl im Gästeblock) abgegeben.

"Turbulenter" Dezember

Gemeinsam mit den Verfehlungen von Domi Kumbela (Motzen auf Instagram) und Stefan Thesker (Pöbelei vor einer Diskothek) war der Dezember ein unerfreulicher Monat für die Spielvereinigung. "Unerfreulich geht mir zu weit", findet Schwiewagner, "ich würde sagen: turbulent. Es waren Themen dabei, die uns nicht gefallen haben. Es gab aber auch positive Momente, wie die Erteilung der Baugenehmigung."

Insgesamt blicke er auf "ein brutal intensives, kräftezehrendes und aufreibendes Jahr" mit dem Kleeblatt zurück. In seinem Verantwortungsbereich fielen richtungsweisende Entscheidungen mit langwierigen Auswirkungen für den Verein und die Fußball-KG. Eine Baustelle anderer Art nimmt Schwiewagner mit ins neue Jahr: Nach wie vor "sind die Kollegen aus Vertrieb und Marketing auf der Suche nach einem Sponsor für den Stadionnamen". Zum Thema Kaderplanung verriet er nur so viel: "In den nächsten Tagen wird es keine Verkündungen geben."

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Martin Schano

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