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Bogenschützen aus Veitsbronn und Zirndorf bei der DM

Matthias Mayer und Jochen Schwertner scheitern nur knapp - 16.03.2017 13:06 Uhr

Matthias Mayer von der KpSG Zirndorf setzte 53 Pfeile in die goldgelbe Mitte der Zielscheiben bei der deutschen Meisterschaft in Hof. © Foto: Schuster


Beide Schützen schafften es ins erste Drittel des Tableaus unter rund 560 Konkurrenten. Diese traten in der Hofer Freiheitshalle in 19 Klassen zum Vergleich mit Recurve-, Blank-, oder Compoundbögen an die Schießlinie. Jochen Schwertner wie auch Matthias Mayer sind erfahrene Wettkampfschützen mit dem olympischen Recurvebogen. Erst vor einem Monat wurde Mayer bayerischer Vizemeister mit 578 Ringen und Schwertner belegte dort Platz 15 von 69 Teilnehmern.

Nun erreichte Mayer unter den besten Schützen aus ganz Deutschland den 22. Platz mit 565 Ringen. Ein Ring mehr sicherte Jochen Schwertner den 20. Platz in der teilnahmestärksten Klasse mit 60 Schützen. Mit den 60 Wettkampfpfeilen traf Schwertner 55-mal ins Gold, davon landeten 32 Pfeile sogar in der goldenen Mitte, die zehn Ringe pro Treffer bedeutet.

Einen schier unglaublichen Trefferverlauf landete er nach der Halbzeit. Hier konnte er hintereinander zwei Passen mit der höchstmöglichen Ringzahl von 30 verzeichnen. Der bei den Veitsbronnern im Verein für die Recurveschützen zuständige Mann, Uwe Schuster, schwärmte: "Jochen ist gut drauf, er ist unser bester Schütze im Verein." Sein Ziel, unter den besten 16 Schützen zu landen, die um den Titel kämpfen durften, verpasste er knapp mit nur zwei Ringen.

Auch der deutlich jüngere Mayer schoss 53 Pfeile ins Gold, allein davon platzierte er 33 in die zehn Ringe zählende Abgrenzung. Bei 284 Ringen vor der Pause sah es danach aus, als würde er unter die zehn Besten kommen, aber er scheiterte knapp. Fünfmal 30 Punkte sind allerdings Beweis genug, dass er es schaffen kann.

Die Eltern von Jochen Schwertner waren sichtlich stolz und freuten sich, wenigstens einmal bei einer deutschen Meisterschaft die Spannung miterleben zu dürfen. Zudem war der Bundestrainer in der olympischen Disziplin, Oliver Haidn, vor Ort.

Er ist für die deutschen Profi-Schützen zuständig und übernahm vor sechs Jahren die Leitung des Bundesstützpunktes Berlin, des wichtigsten Trainingsstandorts der deutschen Bogen-Nationalmannschaft. Auch die Bundestrainer, Peter Lange für Feldbogen und Volker Hertcorn für Compoundschießen, machten sich persönlich ein Bild von den besten Schützen in der Freiheitshalle. 

UDO SCHUSTER

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