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Brose Baskets: Stechert kündigt Sponsoringvertrag

Lügenvorwürfe führen zum Ausstieg aus dem Namenspatronat für die Bamberger Arena - 25.04.2013 15:49 Uhr

Der Schriftzug "Stechert-Arena" wird nicht mehr lange auf der Heimspielstätte der Brose Baskets prangen.

Der Schriftzug "Stechert-Arena" wird nicht mehr lange auf der Heimspielstätte der Brose Baskets prangen. © dpa


Auslöser dieser drastischen Maßnahme sei das durch diverse Anschuldigungen massiv gestörte Vertrauensverhältnis der Vertragspartner (Stechert GmbH, der BAB Bamberg Arena Betriebsgesellschaft mbH und der Sportholding Franken1st Bamberg Basketballgesellschaft mbH). Insbesondere der Lügenvorwurf durch Oberbürgermeister Andreas Starke an Stechert-Chef Franz Stegner wiegt besonders schwer.

Eigentlich war der geschäftsführende Stechert-Gesellschafter gewillt, seine vertraglich fixierten Pflichten bis zum Ablauf zu erfüllen. Nun bliebe dem Unternehmen jedoch keine andere Wahl mehr. Als leidenschaftlicher Basketball-Fan fällt Franz Stegner diese Entscheidung nicht leicht, jedoch müsse er als Geschäftsmann auch auf seinen Ruf achten, so der O-Ton aus der Stechert-Presseinformation. Dem Team der Brose Baskets drückt Stegner für die anstehenden Playoffs nach wie vor die Daumen, das Thema "Stechert Arena" sei für das Unternehmen fortan aber abgeschlossen.

Bedauern der Stadt Bamberg

In einer kurzen Stellungnahme drückte nun auch die Stadt Bamberg ihr Bedauern darüber aus, dass die Stechert Stahlrohrmöbel GmbH ihren "Verpflichtungen" nicht mehr nachkommen will und den rechtsgültigen Vertrag durch eine beauftragte Nürnberger Anwaltskanzlei einseitig kündigen ließ. Dieses Anwaltsschreiben wird nun seitens der Betreibergesellschaft einer Prüfung unterzogen, ehe über weitere Schritte entschieden wird.

Dies ist nun scheinbar geschehen. Die Betreibergesellschaft der Arena wird der Kündigung widersprechen und auf Einhaltung der vertraglichen Verpflichtungen durch die Firma Stechert bestehen. Geschäftsführer Horst Feulner: „Auch für die Firma Stechert muss gelten, dass geschlossene Verträge zu erfüllen sind.“

Oberbürgermeister Andreas Starke hat mit Gelassenheit auf die Einschaltung einer Rechtsanwaltskanzlei durch Stegner reagiert. „Nach den Erfahrungen in den letzten Wochen mit der Firma Stechert war mit allem zu rechnen. Aber wir haben einen rechtsgültigen Vertrag mit der Firma Stechert. Einer juristischen Auseinandersetzung sehe ich gelassen entgegen.“

  

Benjamin Strüh

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