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Buric lobt Keita-Ruel: "Diese Mentalität gefällt mir"

Neuzugang fühlt sich, als wenn "wir schon zwei, drei Jahre zusammenspielen" - 04.08.2018 19:10 Uhr

Trainer Damir Buric hat für seinen treffsicheren Neuzugang Daniel Keita-Ruel lobende Worte übrig. © Sportfoto Zink / WoZi


Kleeblatt-Trainer Damir Buric: "Ich finde, die Zuschauer haben trotz Hitze ein interessantes Spiel gesehen. Wir sind nicht so reingekommen, Gottseidank war dann die Trinkpause, wo wir was ändern konnten. Dann hatten wir die eine oder andere Chance. In der zweiten Hälfte sind wir gut drin, machen beim ersten Tor aber zu viele einfache Fehler. Der Gegner geht 1:0 in Führung, dann wird es schwierig. Wir mussten einiges ändern, haben gewechselt und mehr Druck gebracht. Wir haben dann alles auf eine Karte gesetzt. Die Spieler, die kamen, haben die Tore vorbereitet. Mir gefällt diese Situation beim 1:1: Wir haben gesagt, wir müssen die Bälle flach in den Rücken der Abwehr geben, das haben wir gemacht. Dann holt Keita gleich den Ball aus dem Tor und sagt, ich will noch mal eines machen. Diese Mentalität gefällt mir."

Fürths Linksverteidiger Maxi Wittek: "Ich denke man hat gesehen, was wir uns die letzten Wochen erarbeitet haben. Es ist nicht selbstverständlich nach einem Rückstand und bei den Temperaturen so zurückzukommen. Wir sind schwer ins Spiel reingekommen, aber wir sind sehr glücklich über den Sieg."

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Torschütze Daniel Steininger: "David Atanga setzt mich gut in Szene. Ich wollte zunächst in die Tiefe, aber der Verteidiger hat aufgepasst. Deswegen habe ich noch einen Haken gemacht und den Ball dann ins kurze Eck geschossen, genau da wo er hingehört. Es war eine sehr gute Teamleistung, keiner hat aufgegeben und die Spieler, die reingekommen sind, haben sich auch direkt in den Dienst der Mannschaft gestellt."

Doppelpacker Daniel Keita-Ruel: "Es war auf jeden Fall ein ordentliches Spiel. Es war bei den Temperaturen schwer für beide Mannschaften, aber wir wurden die ganze Woche darauf eingestellt. Wir hatten in der ersten Halbzeit die besseren Chancen, hatten mehr Torabschlüsse. Aber wir waren vor dem Tor nicht effektiv. Dass wir dann 0:1 in Rückstand geraten war eigentlich verwunderlich. Aber wir sind eine gute und stabile Mannschaft. Wir sind darauf vorbereitet, auch mal zurückzuliegen und dann zu kämpfen. Das erste Tor war gut herausgespielt, ich spekuliere auf den zweiten Ball und hab ihn mit meiner ganzen Kraft über die Linie gedrückt. Dann der Elfmeter, ich hatte ein gutes Gefühl und hab mir gesagt, ich nehme den Ball und schieß ihn rein! Wir haben jetzt viele Tage zusammen verbracht und ich habe jetzt schon das Gefühl, dass wir schon zwei, drei Jahre zusammenspielen. Das ist ein gutes Zeichen, wenn man das schon nach dem ersten Spiel sagen kann.“

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Gäste-Coach Kenan Kocak: "Glückwunsch an Damir und Fürth - wir haben uns den Start anders vorgestellt. Ich bin bis zur 78. Minute einverstanden, wir haben gut reingefunden, waren spielbestimmend. Der Gegner war durch Standards und Schüsse gefährlich. Dann machen wir zu einem günstigen Zeitpunkt das 1:0, haben riesen Dinger - und dann schenken wir das 1:1 her, weil man sich in der Zweiten Liga so nicht verhalten darf. Das war für Fürth ein Hallowach-Effekt. Mit dem 2:1 waren wir auf der Verliererstraße. Somit verlieren wir ein Spiel, wo wir früher den Deckel drauf machen müssen." 

sha

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