9°C

Donnerstag, 23.10. - 19:55 Uhr

|

Capello soll Russland zur WM 2014 führen

Italiener ist der Wunschkandidat des Verbandes - 16.07.2012 16:22 Uhr

Der Italiener Fabio Capello wird Nachfolger von Dick Advocaat als Trainer der russischen Fußball-Nationalmannschaft.

Der Italiener Fabio Capello wird Nachfolger von Dick Advocaat als Trainer der russischen Fußball-Nationalmannschaft. © dpa


 

Der Italiener Fabio Capello soll die russische Fußball-Nationalmannschaft als Trainer zur WM 2014 nach Brasilien führen. Der Fußballverband RFS habe auf einer Präsidiumssitzung am Montag beschlossen, dem 66-Jährigen das Amt anzubieten, sagte der geschäftsführende RFS-Chef Nikita Simonjan der Agentur Itar-Tass. Capello, der zuletzt die englische Nationalmannschaft betreute, soll in Moskau rund sechs Millionen Euro jährlich verdienen. Der bisherige Sbornaja-Coach Dick Advocaat war nach dem russischen Vorrunden-Aus bei der EM in Polen und der Ukraine zum PSV Eindhoven gewechselt.

Capellos Vertrag soll Medienberichten zufolge bis zum Ende der Weltmeisterschaft 2014 gelten. Er hoffe, dass Capello in dieser Woche nach Moskau komme und den Kontrakt unterschreibe, sagte Simonjan. Der Coach habe auf Verband und Sportministerium einen hervorragenden Eindruck gemacht. Der RFS hatte zuvor eine Liste mit 13 Anwärtern veröffentlicht, darunter der frühere Tottenham-Coach Harry Redknapp und Italiens Ex-Nationaltrainer Marcello Lippi. Capello galt nach Angaben russischer Medien aber als Wunschkandidat.

Für den Gastgeber der WM 2018 wäre der Italiener der dritte ausländische Nationaltrainer in Serie nach den Niederländern Advocaat und Guus Hiddink. Aus der mit Millionen aus dem Öl- und Gas-Geschäft finanzierten russischen Premier Liga waren Stimmen laut geworden, die sich für einen einheimischen Trainer stark gemacht hatten. In der Qualifikation zur WM 2014 trifft Russland unter anderem auf Portugal sowie auf Aserbaidschan mit Coach Berti Vogts. Für Capello wäre das Amt in Moskau nach Posten bei AC Mailand, Real Madrid, AS Rom und Juventus Turin der zweite Job als Nationaltrainer. 

dpa

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Name:

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.