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Club erwartet Düsseldorf: Mit Ruhe zum Zweitliga-Titel

Trainer Michael Köllner möchte die Saison mit einem Sieg abschließen - 11.05.2018 16:15 Uhr

Erstklassig: Michael Köllner (li.) und sein Club-Team empfangen am Sonntag den zweiten Aufsteiger, Fortuna Düsseldorf. © Sportfoto Zink / DaMa


Wie es weitergeht? "Der Erfolgsgarant war die große Ruhe im Verein", sagt Michael Köllner, der Aufstiegs-Trainer des 1.FC Nürnberg, das ist auch sein Wunsch im Blick auf die Bundesliga-Zukunft: Ruhig bleiben, zusammenhalten, "die Dinge, die uns ausgezeichnet haben, fortführen", so formulierte es Köllner auf der letzten Spieltags-Pressekonferenz der Saison.

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Dass er sich auf die Bundesliga freut, sieht man Köllner an, "auch für mich wird ein großer Traum wahr", sagt er, "alle im Verein haben alles dafür getan." Der Trainer dankte noch einmal nicht nur seiner Mannschaft, sondern genauso dem Vorstand, dem "gesamten Team hinter dem Team", insbesondere der Abteilung Scouting, und natürlich den Fans. "Gut verstärken" müsse sich der Club jetzt, "eine spannende Mannschaft", sagt Köllner, werde Nürnberg bleiben.

Die Schale als Ziel

Die kann am Sonntag (15.30 Uhr, Live-Blog auf nordbayern.de) noch Zweitliga-Meister werden, schon mit einem Remis gegen Verfolger Fortuna Düsseldorf schließt Nürnberg die Saison mit Rang eins ab, aber das Ziel ist natürlich etwas mehr. "Mit einem Sieg abschließen" (Köllner) wollen sie alle eine unvergessliche Spielzeit, viele Änderungen in der Startformation wird es deshalb nicht geben. Einsatzbereit sind alle Aufsteiger; "ein wichtiges, schweres Spiel" erwartet Michael Köllner, "eine Riesenleistung" sei nötig gegen starke Düsseldorfer, ähnlich wie im Hinspiel, das Nürnberg mit 2:0 gewann. Und die Meisterschale als Belohnung für den letzten Kraftakt würde natürlich gerade an diesem doppelten Feiertag gut ins Bild passen.

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Denn der Club ehrt am Sonntag auch die Meisterspieler von 1968, das Fünfzig-Jahr-Jubiläum, sagt Köllner, habe sein Team zusätzlich "beflügelt". "Wir beschäftigen uns mit der Historie des Vereins, jeder Spieler soll wissen, was dieses Trikot zu bedeuten hat", nämlich, so Köllner: "Es bedeutet Druck, aber auch eine Riesenfreude". Fußball-Adel verpflichtet – und beflügelt, so sahen Nürnbergs Aufsteiger 2017/18 aus. So soll es in der Bundesliga weitergehen. 

Hans Böller

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