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Club-Geflüster: Henne Palacios oder Kevin Ei?

Was gibt's Neues beim FCN? NZ-Redakteur Stefan Jablonka hat den Überblick - 08.02.2018 05:57 Uhr

Der Eine legte gegen Aue auf, der Andere vollstreckte: Federico Palacios und Kevin Möhwald freuen sich über einen Nürnberger Treffer. © Sportfoto Zink / WoZi


Wer wird vermisst: Edgar Salli fehlte Rot-gesperrt, Georg Margreitter erneut verletzt. Doch ins Gewicht gefallen sind die personellen Luxus-Sorgen gegen Erzgebirge Aue nicht. Während der Kameruner auf St. Pauli ein letztes Mal zusehen muss, nachdem er sich mit Union-Spieler Philipp Hosiner ein Handgemenge geleistet hatte und vom Platz geflogen war, wird Margreitter beim Trip an die Waterkant am Montag mit an Bord sein.

Spruch der Woche: "Wenn wir seine Tore wieder brauchen, macht er sie wieder. Beim FC St. Pauli wird sein Name auf der Anzeigetafel stehen." Club-Trainer Michael Köllner über Top-Torjäger Mikael Ishak, der seit drei Spielen auf einen Treffer wartet.

Mitarbeiter der Woche: Das ist die große Frage: Wiegen drei glänzende Vorlagen mehr als zwei blitzsaubere Tore? Ohne die Vorarbeiten von Federico Palacios hätten sich Kevin Möhwald (2) und Tobias Werner vermutlich schwer getan, zwei Tore zu erzielen. Henne Palacios oder Kevin Ei?

Nervensäge der Woche: Weiterhin die Pfeifensägen der letzten Wochen. Club-Coach Michael Köllner jedenfalls stößt sich immer noch an den Unmutsbekundungen mancher Anhänger, die ihre Ungeduld auf den Rängen pfeifend zum Ausdruck bringen. Beim 4:1 gegen Aue hatten manche schon die Finger in den Mund genommen und zischten als der Führungstreffer gerade in der Entstehungsphase war. Mehr Geduld auf beiden Seiten wäre aber wohl das beste Mittel.

Lügt die Tabelle? Die Tabelle ist doch nur eine Momentaufnahme. Gnihihi. Einen Grund, sie zu rahmen, wird es erst geben, wenn der Club als Aufsteiger feststeht. Basta.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Was soll besser werden? Nach dem primär erstklassig verteidigten 1:0-Erfolg bei Union Berlin bewies der Club gegen Aue (4:1) wie man sich einen Gegner erst zurecht legt und dann dessen Fehler eiskalt bestraft. Beim FC St. Pauli ließe die Symbiose aus beidem auf einen 4:0-Sieg hoffen.

Und sonst so? Am 3. März is scho wieder Derby... 

Stefan Jablonka

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