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Club international: Das sind Nürnbergs Nationalspieler

Gislason kann mit Island die WM-Teilnahme 2018 perfekt machen - 07.10.2017 13:59 Uhr

Rurik Gislason, Cedric Teuchert und Eduard Löwen (v.l.n.r.) sowie Lukas Mühl und Lucas Hufnagel sind für verschiedene Nationalmannschaften im Einsatz. © Sportfoto Zink


Das war natürlich ein Hammer! Rurik Gislason und seine Isländer beendeten am Freitag den WM-Traum der Türkei (3:0) und nahmen, auch dank finnischer Schützenhilfe (1:1 gegen Kroatien), vorerst Platz eins in der Gruppe I ein. Mit einem Sieg im letzten WM-Qualifikationsspiel gegen den Kosovo (Montag) wäre die Sensation „WM 2018“ perfekt. Gislason selbst kam beim 3:0 über trauernde Türken zwar nicht zum Einsatz, dürfte aber trotzdem überglücklich sein. Die WM-Teilnahme wäre die allererste in der Geschichte Islands.

Enttäuschend verlief der Freitagabend dagegen für Lucas Hufnagel. Der georgische Nationalspieler musste von der Bank aus eine 0:1-Niederlage gegen Wales beobachten. Georgien ist mit lediglich fünf Zählern Vorletzter in der Gruppe D, nur Moldawien (2 Punkte) ist schlechter. Am Montag müssen Hufnagel und seine Teamkollegen in Serbien ran, dort hofft der 23-Jährige auf Einsatzzeit.

90 Minuten Laufarbeit hatte dagegen Cedric Teuchert zu bewältigen. Mit der deutschen U21 Nationalmannschaft war der Club-Stürmer in der EM-Qualifikation gegen Aserbaidschan im Einsatz und bestätigte seine gute Form mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 6:0 (83. Minute). Das Endresultat (6:1), hätte zugunsten der Elf von Trainer Stefan Kunz aber deutlich höher ausfallen können. Am Dienstag müssen Teuchert und Co. in Norwegen ran (19 Uhr).

Übrig bleiben noch Lukas Mühl und Eduard Löwen, die momentan unter dem ehemaligen Kleeblatt-Coach Frank Kramer bei der U20-Nationalmannschaft weilen. Beim 1:0-Erfolg über die Niederlande durfte Senkrechtstarter Löwen die vollen 90 Minuten abspulen, während Lukas Mühl in der 86. Minuten für Etienne Amenyido eingewechselt wurde. Das Tor des Tages erzielte Görkem Saglam per Elfmeter (24. Minute), schon am Montag (16 Uhr) geht es für Löwen und Mühl mit der U20 gegen die Schweiz weiter. 

vah

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