Dienstag, 26.03.2019

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Club-Keeper Mathenia: "Uns läuft die Zeit davon"

So sehen die Beteiligten das Nürnberger 1:2 in der Sinsheimer Arena - 10.03.2019 18:28 Uhr

Wurde beim zweiten Hoffenheimer Treffer per Hacke überwunden: Nürnbergs Torwart Christian Mathenia. © Sportfoto Zink / DaMa


FCN-Interimstrainer Boris Schommers: "Letztlich war es ein verdienter Sieg für Hoffenheim. Meiner Mannschaft hat in der ersten Halbzeit ein bisschen Mut, Hoffnung und Glaube gefehlt. In der zweiten Halbzeit habe ich dann eine Leistungssteigerung gesehen. Da haben die Jungs wieder an sich geglaubt, haben sich zurückgekämpft und sind imponierend mit den ganzen Nackenschlägen umgegangen. Wenn wir am Ende in der 91. Minute ein bisschen Glück haben bei der Chance, nehmen wir sogar einen Punkt mit.

Club-Torwart Christian Mathenia: "Es wiederholt sich einfach. Wir lassen unser komplettes Herz auf dem Platz und haben sehr mutig gespielt. Wir machen das 1:1 und dann kommt ein Ball von der Seite und er macht den mit der Hacke rein. Wir schaffen es nicht, sowas zu verteidigen und uns für die Leistung zu belohnen. Uns läuft die Zeit davon, niemand rechnet mehr mit uns. Die Mannschaft glaubt aber weiterhin an sich."

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Nürnbergs Kapitän Hanno Behrens: "Es ist natürlich bitter, dass wir wieder mit leeren Händen dastehen. Bei uns in der Mannschaft gibt aber keiner auf, auch heute haben wir alles reingeworfen. Die Fans stehen hinter uns, egal wie schwer es wird. Das ist überragend und gibt uns Hoffnung."

FCN-Mittelfeldmotor Eduard Löwen: "Es ist momentan immer das Gleiche. Als Letzter fehlt uns einfach das Quäntchen Glück. Dann kriegt man da einen Elfmeter gegen sich und wird auch prompt eiskalt bestraft. Solange rechnerisch alles möglich ist, werden wir auch alles geben, vor allem wenn man unsere überragenden Fans sieht. Wir müssen weiter machen."

Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann: "Mit der ersten Halbzeit bin ich sehr zufrieden. Da haben wir mit dem Ball aggressiv gespielt, den Gegner unter viel Stress gesetzt und viele Chancen herausgespielt. Da müssen wir nur ein zweites, drittes Tor machen. In der zweiten Halbzeit hat uns der Zugriff gefehlt, unser Pressing war nicht berauschend und Nürnberg hat gut rausgespielt. Die Umstellung auf Viererkette hat uns dann gutgetan, Nürnberg musste dann viele lange Bälle spielen. In der 91. Minute hatten wir ein bisschen Glück, das wir in den letzten Wochen nicht hatten.“

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nb

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