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Club-Premiere: Valentini und die Vorfreude auf das Flutlicht

Rechtsverteidiger bestreitet erstmals ein Montagabend-Spiel im FCN-Trikot - 07.09.2017 14:15 Uhr

Seit seiner Rückkehr zum Club ist Enrico Valentini (hier im Testspiel gegen Dukla Prag) gesetzt in der Elf von Trainer Michael Köllner. © Sportfoto Zink / DaMa


"Die Atmosphäre kenne ich ja schon. Allerdings nur aus der Sicht des Gegners. Ich freue mich darauf, das jetzt auch im Club-Trikot genießen zu dürfen. Abendspiele mag ich ohnehin besonders gerne, am liebsten würde ich immer unter Flutlicht spielen", verrät der 28-Jährige, der seit der Rückkehr zu seinem Heimatverein als rechter Verteidiger gesetzt ist. In den ersten vier Partien spielte er jeweils 90 Minuten durch.

Aber nicht nur wegen der besonderen Stimmung am Abend fiebert Valentini der Partie entgegen. "Für uns ist es schon irgendwo ein wegweisendes Spiel, nachdem die erste Euphorie zuletzt etwas abgeflacht ist. St. Pauli ist ein richtig starker Gegner. Die haben sich richtig gefunden als Team, nachdem sie letzte Saison den Abstieg abgewendet haben. Aber wir wollen zu Hause möglichst jedes Spiel gewinnen", meint der gebürtige Nürnberger angriffslustig.

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Nach den beiden Auftaktsiegen in der Liga gegen Kaiserslautern (3:0) und in Regensburg (1:0) sowie dem Pokalerfolg in Duisburg (2:1) ist der Club zuletzt zweimal (2:2 gegen Union Berlin und 1:3 in Aue) sieglos geblieben. Da kam die Länderspielpause mit ein paar trainingsfreien Tagen ganz gelegen, wie Valentini einräumt: "Mal etwas Zeit zum nachdenken – das hat gut getan." Die erste Niederlage in Aue hat die Mannschaft aufgearbeitet. "Wir haben erkannt, was wir falsch gemacht haben und werden daraus Lehren ziehen", verspricht er.

Zudem hatte Trainer Michael Köllner Gelegenheit, im Test gegen Dukla Prag (1:1) die eine oder andere taktische Finte auszutesten. "Eine Mannschaft sollte grundsätzlich mehrere Systeme spielen können. Auch da sind wir auf einem guten Weg", glaubt Valentini.

Kammerbauer fällt vorerst aus

Bei der Trainingseinheit am Mittwoch fehlten die drei Club-Profis, die während der Länderspielpause international im Einsatz waren. Patrick Kammerbauer, der eine Woche bei der U20 des DFB weilte und zuletzt beim 2:2 in Prag gegen Tschechien durchgespielt hat, bekam von Köllner einen freien Tag zur Regeneration verordnet. Am Donnerstag folgte dann die Nachricht: Der 20-Jährige musste am Blinddarm operiert werden und fällt vorerst aus. Rurik Gislason, der wegen seiner vorangegangenen Gelb-Roten Karte gegen Finnland für seine Isländer beim 2:0 gegen die Ukraine gesperrt war und gesundheitlich leicht angeschlagen ist, durfte sich ebenfalls schonen.

Und Enis Alushi, der beim 0:1 des Kosovo gegen Finnland durchspielte, kehrt erst am Donnerstag zurück. Während sich Island als Zweiter noch Hoffnung auf das WM-Ticket machen darf, ist in der selben Qualifikationsgruppe I für das sieglose Schlusslicht Kosovo der Zug längst abgefahren. 

Harald Büttner

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