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Club- und Schalke-Ultras mischen Thessaloniki auf

Vor Europa-League-Spiel: Auseinandersetzungen mit griechischer Polizei - 16.02.2017 17:37 Uhr

In der Nacht lieferten sich Schalke-Anhänger in Thessaloniki Auseinandersetzungen mit der griechischen Polizei. Vermummte Fans des FC Schalke 04 zogen am Donnerstag durch die Innenstadt.

In der Nacht lieferten sich Schalke-Anhänger in Thessaloniki Auseinandersetzungen mit der griechischen Polizei. Vermummte Fans des FC Schalke 04 zogen am Donnerstag durch die Innenstadt. © dpa


Fans des FC Schalke 04 haben sich vor dem Europa-League-Spiel bei PAOK Saloniki Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Wie die Polizei der nordgriechischen Hafenstadt gegenüber der Nachrichtenagentur dpa mitteilte, bewarfen in der Nacht zum Donnerstag einige Dutzend "sichtlich betrunkene" Schalke-Anhänger in der Nähe des Amüsierviertels "Ladadika" die Sicherheitskräfte mit Flaschen, Steinen und Feuerwerkskörpern. Zu schweren Zwischenfällen sei es aber nicht gekommen. Die Polizei setzte Schlagstöcke ein.

"Der Zwischenfall endete binnen wenigen Minuten", hieß es weiter. Am Donnerstagmittag zogen dann vermummte Schalke-Fans durch das Stadtzentrum von Thessaloniki. Dabei kam es zu verbalen Auseinandersetzungen mit einigen griechischen Fans.

An den Ausschreitungen sollen neben Mitgliedern der Gelsenkirchener Ultra-Gruppe Hugos auch Mitglieder der Nürnberger "Banda di Amici" (BDA) beteiligt gewesen sein. Dies erfuhr nordbayern.de aus Fankreisen.

Dass auch Nürnberger Anhänger den weiten Weg nach Griechenland auf sich genommen haben, ist nicht ungewöhnlich. Wenn der FC Schalke 04 in der Europa League auswärts spielt, finden sich im Block der Gästefans häufig auch Clubfans. Die Lager verbindet eine enge Freundschaft.

Nach nordbayern.de-Informationen reiste diesmal eine besonders stattliche Entourage aus Franken mit. Demnach sollen darunter angeblich Mitglieder der Gruppierungen Ultras Nürnberg, Banda di Amici, FiMa sowie der neu gegründeten KBN (Kaotic Boys Nürnberg) gewesen sein.

Die griechische Polizei hatte vor der Zwischenrunden-Partie die gesamte Route abgeriegelt, die von der Hafenpromenade von Thessaloniki in die Toumba-Arena führt. Die Fans von PAOK sind in Griechenland berüchtigt für ihre Gewaltausbrüche.

"Wir haben alle nötigen Maßnahmen getroffen", teilte die Polizei mit. Schon beim Duell in Gelsenkirchen im August 2013 hatte es Auseinandersetzungen zwischen Anhängern beider Vereine gegeben. 

dpa, sh

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