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Die junge Erlanger Mannschaft musste vor der Partie auf den dauerverletzten Abwehrstrategen Georg Münch und auf Kapitän Daniel Stumpf verzichten, dessen Knie-Verletzung nicht rechtzeitig abgeheilt war. „Der Ausfall zweier so entscheidender Spieler wie Georg und Daniel ist in erster Linie eine Gefahr für eingeschliffenen Automatismen. Umstellungen hemmen den Spielfluss“, erläuterte Frank Bergemann
Und so gestaltete sich die Partie gegen den Tabellensechzehnten aus Ludwigshafen lange knapp, zur Halbzeit lag der HCE sogar mit 10:12 zurück. In der zweiten Hälfte kämpften sich die Erlanger allerdings heran, konnten in der 40. Minute zum 15:15 ausgleichen und gingen kurz darauf in Führung. Zehn Minuten später baute Daniel Pankofer den Vorsprung durch einen verwandelten Siebenmeter auf drei Treffer aus, die Partie war entschieden und wurde vom HCE souverän über die Zeit gebracht.
Bester Werfer in einer harten und umkämpften Partie war auf Seiten der Erlanger einmal mehr Daniel Pankofer mit neun Toren (davon sechs verwandelte Siebenmeter), gefolgt von Christoph Nienhaus, dem sieben Treffer gelangen. Oliver Hess kam auf fünf Tore. Trainer Frank Bergemann hatte aber vor allem Lob für Torwart Andreas Bayerschmidt übrig, der die Mannschaft in der zweiten Hälfte "im Spiel gehalten" habe.
In einer Woche trifft der HC Erlangen dann auswärts auf den Tabellenneunten TV Bittenfeld. Von zu viel Euphorie oder gar Aufstiegsvisionen wollen die Verantwortlichen beim HCE aber nichts wissen: „Wir müssen von Spiel zu Spiel denken. Für schöne Träume haben wir keine Zeit,“ so Coach Bergemann.
Do. 24.05.12
Do. 24.05.12
Mi. 23.05.12
So. 20.05.12
So. 20.05.12