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Der Club wird aktiv: Werner soll's beim FCN richten

Ausleihe des erfahrenen Mittelfeld-Akteurs steht bevor - 28.08.2017 10:17 Uhr

In der vergangenen Saison feierte Tobias Werner noch vor der Gästekurve. Im April siegte der VfB Stuttgart mit 3:2 in Nürnberg. Jetzt soll der Mittelfeldspieler den 1. FC Nürnberg verstärken. © Sportfoto Zink


Der Ex-Augsburger war bereits in der vergangenen Woche als Club-Neuzugang im Gespräch. "Ich kann nicht noch einen Spieler holen, der auch wieder Zeit braucht", machte Club-Coach Michael Köllner zuletzt klar, dass der FCN nur dann auf dem Transfermarkt zuschlägt, wenn es sich um einen gestandenen Spieler handelt. Genau das ist Werner: In mehr als 200 Spielen ging der inzwischen 32-Jährige für den FC Augsburg in der 2. und 1. Bundesliga auf Torejagd, sammelte 2015/16 sogar Erfahrungen in der Europa League.

Nach seinem Wechsel zum VfB Stuttgart kam der flexible Flügelspieler, der sowohl auf der rechten, als auch auf der linken Seite spielen kann, nicht mehr so recht zum Zug. Auch, weil ihn Verletzungen und private Schicksalsschläge plagten. In Nürnberg steht der Routinier vor einem Neuanfang, den er scheinbar auch selbst wagen möchte. Werner habe wohl auch andere Optionen, wünscht sich aber eine Leihe zum FCN, wie Club-Kaderplaner Bornemann gegenüber den Nürnberger Nachrichten erklärte. Im Gegensatz zu Philipp Ochs von der TSG Hoffenheim, an dem der fränkische Zweitligist ebenfalls interessiert war.

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Noten zur ersten Club-Niederlage: Ohnmächtige Offensivkräfte

Vierter Spieltag, erste Niederlage: Das Auswärtsspiel bei Erzgebirge Aue hat sich der 1.FC Nürnberg sicherlich anders vorgestellt. Mit 1:3 verlor das Team von Michael Köllner gegen die Veilchen. Die ganz schlechten Zensuren blieben zwar aus, der ein oder andere Spieler hat die User aber trotzdem enttäuscht.


Auch wenn der mögliche Neuzugang rein positionell ein Ersatz für den verletzten Sebastian Kerk wäre, unterscheidet sich sein Spiel grundlegend von dem des fast zehn Jahre jüngeren Kerk. Werner ist geradlinig und temporeich, kämpft sich gerne ins Spiel und verfügt über jede Menge Erfahrung. Zudem machte er die komplette Bundesliga-Vorbereitung mit dem VfB mit und sollte demzufolge auch körperlich in gutem Zustand sein. "Fix ist die Sache erst, wenn alle Seiten unterschrieben haben", gab Bornemann sich aber zunächst noch bedeckt.

Möglich ist das Leihgeschäft, weil auch die Schwaben "ordentlich mithelfen", wie der Nürnberger Sportvorstand betont. Demnach sei der mit einem Sieg in zwei Spielen in die Saison gestartete Aufsteiger bereit, weiter einen Teil von Werners Gehalt zu zahlen. Der Vertrag könnte schon am Montag unterschrieben werden, eine Kaufoption soll es allerdings nicht geben. Beim VfB Stuttgart hat der gebürtige Geraer einen Vertrag bis zum Juni 2019.

Damit könnte der Kader des 1. FC Nürnberg auch komplettiert sein. Wie Bornemann am Samstag im Sky-Interview erklärte, wird auch kein Spieler mehr den Verein in diesem Transferfenster verlassen.

Dieser Artikel wurde um 10.17 Uhr aktualisiert. 

tok/keb/ama

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