26°C
Mittwoch, 19.06. - 00:12 Uhr
Login
Info
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos!
Passwort vergessen
Info
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!

E-Mail-Adresse
Druckversion

Der HCE steht vor dem nächsten Endspiel

Gegen die HSG Nordhorn-Lingen muss ein Sieg her - Lizenz ohne Auflagen erhalten - 17.05.2012 13:47 Uhr

ERLANGEN  - Nach dem 22:21-Sieg in Schwerin vom vergangenen Wochenende will der HC Erlangen am Samstagabend gegen die HSG Nordhorn-Lingen nachlegen. Wegen des Finales in der Fußball-Champions-League wird die Partie in der Karl-Heinz-Hiersemann-Halle schon um 19 Uhr angepfiffen.

Bbnlock
Bbnlock
Foto: Harald Sippel
Bbnlock
Bbnlock
Foto: Harald Sippel

Nordische Wochen beim Handball-Bundesligisten HC Erlangen: Nach dem Sieg in Schwerin vor Wochenfrist steht nun mit der Heimpartie gegen die HSG Nordhorn-Lingen das nächste Treffen gegen ein Team aus Norddeutschland ins Haus.

Für HC-Trainer Frank Bergemann steht fest, „dass unser Sieg in Schwerin nur dann etwas wert ist, wenn wir gegen Nordhorn nachlegen!“ Der Anpfiff der Partie wurde wegen des ebenfalls an diesem Abend stattfindenden Finales der Fußball-Champions-League auf 19 Uhr vorverlegt.
 
Nordhorn liegt mit aktuell 38 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz, fünf Plätze und nur drei Punkte hinter dem HC. „Alleine das zeigt, wie eng es in der Liga zugeht. Gegen ein so erstliga-erfahrenes Team wie Nordhorn müssen wir alle Kräfte mobilisieren. Nordhorn spielt einen sehr intelligenten Handball mit reifem Kombinationsspiel“, so Bergemann.

Schon im Hinspiel hat der HC die Qualität des Kaders zu spüren bekommen, als man nach einer tollen Aufholjagd am Ende mit einer knappen wie unglücklichen 28:29-Niederlage und leeren Händen die lange Heimreise antreten musste. In der Tat verfügt HSG-Trainer Heiner Bültmann über eine ganz starke und ausgeglichene „Erste Sechs“, zum Teil mit internationaler Erfahrung.

Lizenz ohne Auflagen


Rechtsaußen Bobby Schagen aus den Niederlanden liegt mit momentan 201 Toren auf Platz 10 der Torschützenliste, aber auch seine Mitstreiter sind nicht wesentlich weniger treffsicher. Matthias Struck im rechten Rückraum (178 Treffer), Nils Meyer in der Mitte (151), Jens Wiese im linken Rückraum (155), Pavel Mickal aus Tschechien auf Linksaußen (152) und der ebenfalls niederländische Nationalspieler Toon Leenders am Kreis (116) spielen sehr variabel und ausgeglichen.

Kein Wunder also, dass Bergemann am Samstagabend mit einer ganz engen Kiste rechnet. Seine Hoffnung setzt er wie so oft auf das lautstarke Erlanger Publikum, dass dem HCE dabei helfen soll, mit einem Sieg die Aufstiegshoffnungen zu wahren.

Unterdessen hat die Lizensierungskommission der Handball-Bundesliga dem HCE die Lizenz für die 1. und 2. Liga ohne Auflagen erteilt. Zumindest was die 1. Liga angeht, war die Lizenz lange Zeit in Gefahr, weil die Karl-Heinz-Hiersemann-Halle die Mindestanforderungen für die Eliteklasse nicht erfüllt. Nach der Stadtratsentscheidung, die Halle im Aufstiegsfall auszubauen, stand der Lizenzerteilung allerdings nichts mehr im Wege. 

nn/hce


Ihr Kommentar

Name:
 
 Bitte beachten Sie unsere Netiquette.
Info
Bestätigungswort

Um Ihren Kommentar abzusenden, geben Sie bitte das Bestätigungswort ein. Nicht lesbar? Erzeugen sie durch Klick darauf einen neuen Text.


Zum Thema
HC Erlangen
Gründungsdatum:
11.4.2002



Kurzbeschreibung:
Der HC Erlangen setzt die lange Geschichte des Erlanger Handballs fort. Die traditionsreichen Vereine TV 48 Erlangen und TB 88 Erlangen schlossen sich 1983 zur HG Erlangen zusammen und legten damit den Grundstein für den heutigen Erfolg. Die Konkurrenz von der CSG Erlangen stieg 1989 in die 2. Liga auf, die HG folgte 1996. 2001 fusionierten beide Vereine zum HC Erlangen, der sich bis zum Abstieg 2004 in der 2. Handball-Bundesliga halten konnte. 2008 gelang unter Frank Bergemann, der bis heute im Amt ist, der Wiederaufstieg. 2010/2011 schaffte der HCE die Qualifikation für die eingleisige 2. Bundesliga, 2011/2012 scheiterten die Erlanger nur denkbar knapp am sensationellen Aufstieg in die 1. Liga. Seine Heimspiele trägt der HCE in der Karl-Heinz-Hiersemann-Halle aus.