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Die Kraft kehrt zurück: Erras arbeitet am Comeback

Nach eineinhalb Jahren Leidenszeit zeichnet sich die Rückkehr ab - 10.08.2017 11:26 Uhr

Möchte auf Dauer belastbar sein: Patrick Erras. © Sportfoto Zink / DaMa


Die einen spielen Fußballtennis, Patrick Erras läuft. So war das zuletzt immer: Wenn die anderen spielen, macht Erras Stabilisationsübungen, Krafteinheiten oder er läuft eben. Erras, der den ehemaligen Club-Spieler Reinhold Hintermaier seinen "Mentor" nennt, seit der der erste Trainer des Oberpfälzers beim Club war, arbeitet an seinem Comeback – seit fast eineinhalb Jahren.

Als damals das Kreuzband in Erras’ Knie kaputt ging (und noch ein paar Sachen mehr), da war der heute 22-Jährige eine Erscheinung. Ihm, den vorher keiner kannte, war es zu verdanken, dass der Club unter Trainer René Weiler in 16 Spielen ungeschlagen blieb. Nach Erras’ Ausfall rettete sich der Club noch in die Relegation, es gibt viele, die davon überzeugt sind, dass es mit dem Stabilisator im Mittelfeld für den direkten Bundesliga- Aufstieg gereicht hätte. Spekulation. Genauso Spekulation wie die Antwort auf die Frage, wann Erras dem Club wieder richtig helfen kann.

Erras setzt sich keine Frist

Am Ende der letzten Saison gab er sein Comeback in der Zweiten Liga, das war schon ein recht später Zeitpunkt. In der Vorbereitung aber gab es die nächsten Rückschläge. Das Knie bereitet keine Probleme, aber die Oberschenkelmuskulatur, aus der Material für das Kreuzband entnommen worden war, macht immer wieder Schwierigkeiten. Die Stabilisations- und Kraftübungen sollen diese Schwierigkeiten beenden. Und wieder einmal glaubt Erras, dass er bald am Ende seiner Leidenszeit angelangt ist.

"Ich fühle mich besser als vorher, bei den Übungen merke ich, dass da jetzt mehr Kraft ist", sagt Erras, der einzelne Übungen schon wieder mit der Mannschaft absolviert. Sein Mentor Hintermaier rechnet damit, dass Erras in zwei Monaten wiederhergestellt ist. Erras selbst setzt sich keine Fristen mehr: "Ich möchte ja nicht kurz darauf wieder raus sein, sondern auf Dauer belastbar." 

Fadi Keblawi

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