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"Ein paar Baustellen": Heißmann will in Fürth aufräumen

Der neue Vizepräsident des Kleeblatts im Drei-Fragen-an-Format - 24.11.2018 15:54 Uhr

Bei seiner Vorstellung in Fürth zeigt sich Volker Heißmann direkt angriffslustig. © Sportfoto Zink / WoZi


NZ: Geschäftsmann, Schauspieler, Theaterdirektor und jetzt Fußballfunktionär. Wie vereinbaren Sie das?

Volker Heißmann: Ich kann gut umschalten. Theaterstücke habe ich wie in einer Schublade, mit dem Kostüm krame ich es dann wieder hervor. Den Fußball hatte ich schon immer in mir. Als kleiner Bub hab’ ich viele Sprüche von den Ur-Fürthern gelernt. So was wie "Der kommd nu zu seim Dod zu späd". Eventuell ist das eine Gabe, die man hat.

NZ: Was sehen Sie als wichtigste Aufgabe für sich als Vizepräsident?

Heißmann: Wichtig ist es, ehrlich zu sein und sich treu zu bleiben. Da werde ich mich auch mal in die Nesseln setzen, wenn ich in der Führungsetage meine Meinung sage. Der Kontakt zur Basis ist mir wichtig. Alles kann ich sicher nicht ändern, aber es gibt schon ein paar Baustellen.

NZ: Hat man es bei der Spielvereinigung in den letzten Jahren versäumt, die Nähe zu den Fans zu suchen?

Heißmann: Das weiß ich nicht und will ich nicht beurteilen. Es gibt Fans, die den Verein gerne so aufgestellt inthätten wie vor 30 Jahren, aber damit kannst du heute nicht mehr überleben. Ohne Helmut Hack wären wir sicher nicht da, wo wir jetzt sind. Wir müssen sein Erbe weiterführen und neue Ideen reinbringen. Es würde mich sehr freuen, wenn ich als kleines Rädchen dabei helfen könnte. 

Florian Pöhlmann

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