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FCN: Wen schickt Schwartz gegen Würzburg in die Startelf?

Club-Trainer hat gegen die Kickers die Qual der Wahl - 18.11.2016 08:30 Uhr

Alois Schwartz muss sich entscheiden: Gegen die Würzburger Kickers kehren einige Spieler nach Verletzungspausen zurück in den Kader. (Archivfoto) © Sportfoto Zink / WoZi


Seit 1978 sind sich der 1.FC Nürnberg und die Würzburger Kickers nicht mehr begegnet, damals, nach dem einzigen Zweitligajahr der Mainfranken, stieg Würzburg ab – und Nürnberg in die Bundesliga auf. Bis in die Siebtklassigkeit fiel der Würzburger Traditionsverein anschließend zurück, nach zuletzt sagenhaften vier Aufstiegen in fünf Jahren aber sind die Kickers auf einmal die Nummer eins in Franken – jedenfalls im Moment.

Zwei Punkte liegt der Aufsteiger vor dem 1.FC Nürnberg, am Freitagabend soll sich das ändern. Im Frankenstadion steht ein kleines Frankenderby an (Anstoß: 18.30 Uhr), das Ziel ist, unabhängig von regionalen Empfindlichkeiten, klar: "Wir wollen gewinnen – egal, wer der Gegner ist", sagt Nürnbergs Trainer Alois Schwartz, erwartet aber einen Gast, gegen den das schwierig werden könnte. "Stabil, kompakt, laufstark, zweikampfstark, effektiv": So beschreibt Schwartz die Kickers und vergleicht die Entwicklung mit der des damaligen Sensations-Aufsteigers Darmstadt 98 vor zwei Jahren. "Wenn eine Mannschaft so lebt, ist es schwer, gegen sie zu spielen."

"Ein Ruck" nach der Derby-Niederlage

Das gilt allerdings auch für das eigene Team, das in den vergangenen Wochen quicklebendig auftrat, "mit Leben und Mannschaftsgeist erfüllt", wie Schwartz sagt, fünf ihrer jüngsten sechs Auftritte hat seine Elf gewonnen (ein Unentschieden). "Die Spieler haben immer gut gearbeitet", erklärt Schwartz: "Nach der Derby-Niederlage gegen Fürth ging ein richtiger Ruck durch die Mannschaft." und inzwischen macht dieser 1.FC Nürnberg auch wieder neugierig. Endlich wird das Stadion wieder voller, rund 35.000 Zuschauer erwartet der Club.

Wen sie zu sehen bekommen, ist noch offen, mit Hanno Behrens, Dave Bulthuis und Georg Margreitter stehen drei zuletzt angeschlagene Spieler wieder zur Verfügung. "Wir werden etwas größer in der Herde", sagt der Trainer, der Konkurrenzdruck um die Stammplätze belebt das Miteinander zusätzlich, "noch etwas enger" (so Schwartz) gehe es zu, und das soll so bleiben.

Selbst Stürmer Tim Matavz (Anriss der Syndesmose) mache schon "sehr gute Fortschritte", erklärt sein Coach, Matavz könne "schmerzfrei gehen" und könnte möglicherweise noch in diesem Kalenderjahr sein Comeback geben. 

Hans Böller

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