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Tyler Weiman, bei dem anstatt einer anfangs befürchteten schweren Knieverletzung nur eine Reizung vorlag, wurde wieder von Andreas Jenike vertreten. Dass das für die Nürnberger kein Schaden sein muss, zeigte sich im Spiel gegen München, als er in einer dramatischen Partie zum Matchwinner mutierte.
Ein anderer Ausfall schmerzte umso mehr: Yan Stastny, einer der Stützpfeiler bei den Franken, lag mit Fieber flach und konnte am Freitag nicht aufs Eis.
Nachdem die Hannoveraner die ersten Minuten dominierten, kamen die Ice Tigers ab der 4. Minute zu ihren ersten gefährlichen Angriffsaktionen. Die Belohnung für die zunehmende Offensivaktivität gab es in der 8. Minute: Ryan Bayda tankte sich links durch und servierte Yasin Ehliz die Scheibe mustergültig, der zum 1:0 für die Hausherren vollstreckte.
Hannover machte weiter Druck, im ersten Drittel kamen sie aber nichtmehr zum Ausgleich. Das Schussverhältnis sprach mit 16:8 indes eine deutliche Sprache zugunsten der Niedersachsen.
In der 25. Minute traf ausgerechnet ein Ex-Nürnberger mitten ins Tiger-Herz: Einen unnötigen Scheibenverlust der Nürnberger bestrafte Scott King mit dem 1:1-Ausgleich. Ein ärgerliches Gegentor für die Gustafsson-Schützlinge.
In Folge kam Härte in die Partie: Zwischen der 10. und der 13. Minute wanderten drei Spieler auf die Strafbank, zwei Hannoveraner und mit Torschütze Ehliz ein Eistiger. Hüben wie drüben konnte daraus kein Kapital geschlagen werden. 1:1 nach 40 Minuten, so eng wie es die Tabelle ausdrückte, so eng auch das Spiel in der Arena nach 40 Minuten zwischen dem fränkischen Tabellenachten und den neunplatzierten Gästen.
Die Nerven der Ice-Tigers-Fans unter den 4190 Zuschauern wurden insbesondere in der 46. Minute strapaziert, als Hannover mit drei gegen einen auf das Nürnberger Tor zufuhr, Ivan Ciernik aber zu ungenau agierte und die Großchance damit zunichte war.
Vielleicht dachten die Ice Tigers, dass ihnen Ciernik an diesem Abend nichtmehr gefährlich werden könnte. Zumindest ließen sie in der 48. Minute den Slowaken freistehen und dieser bedankte sich mit dem 1:2 aus fränkischer Sicht.
Fünf Minuten später half den Hannoveranern das Aluminium. Casey Borer passte auf Jame Pollock und dieser setzte den Puck an den Außenpfosten. Den anschließenden Konter nutzten die Scorpions eiskalt. Morton Green traf mit einem Rückhandschuss zum 1:3 aus Sicht der Ice Tigers. Scott King lieferte die Vorlage.
Die Partie war gelaufen, die restlichen Nürnberger Chancen parierte Scorpions-Goalie Dimitri Pätzold souverän und als in der letzten Minute Jenike vom Eis fuhr und ein Hannoveraner auf die Strafbank musste, brachte das Heimteam die Scheibe auch nicht über die Linie.
Eine Niederlage die wehtut und die bei den Bemühungen um einen der ersten sechs Plätze in der Endabrechnung noch zu Buche schlagen könnte.

Di. 18.06.13
Mo. 17.06.13
Fr. 07.06.13
Fr. 31.05.13
Do. 23.05.13