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Fürth holt ersten Punkt im Ronhof

1:1 gegen Werder Bremen - Edu trifft für das Kleeblatt - 27.10.2012 17:44 Uhr

FÜRTH  - Im fünften Anlauf hat Bundesliga-Neuling Greuther Fürth endlich seinen ersten Punkt im eigenen Stadion eingeheimst. Die Franken-Fußballer erkämpften am Samstag mit großer Anstrengung und viel Glück ein 1:1 gegen Werder Bremen.

Erstes Heimtor für das Kleeblatt: Edu erzielte in der 8. Minute die Führung für die Spielvereinigung.
Erstes Heimtor für das Kleeblatt: Edu erzielte in der 8. Minute die Führung für die Spielvereinigung.
Foto: Sportfoto Zink
Erstes Heimtor für das Kleeblatt: Edu erzielte in der 8. Minute die Führung für die Spielvereinigung.
Erstes Heimtor für das Kleeblatt: Edu erzielte in der 8. Minute die Führung für die Spielvereinigung.
Foto: Sportfoto Zink

Der Brasilianer Edu bescherte dem Aufsteiger in der 8. Spielminute den ersten Heimtreffer der Saison, Nils Petersen (44.) traf für weitgehend überlegene Bremer zum verdienten Ausgleich.

Selbst ein deutliches Plus an Torchancen und Spielanteilen reichte der Elf von Trainer Thomas Schaaf nicht zum angepeilten Sieg. Bei starkem Schneefall überstand die Spielvereinigung mehrere heikle Phasen unbeschadet und hätte am Ende gar noch gewinnen können.

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Der Bann ist gebrochen: Die SpVgg Greuther Fürth hat gegen Werder Bremen den ersten Punkt vor heimischem Publikum geholt. Edu traf zur frühen Führung, die bis kurz vor dem Halbzeitpfiff Bestand hatte.

Nach vier punkt- und torlosen Heimspielen zum Saisonbeginn mussten die Fürther schon auf die ersten Schneeflocken des Jahres warten, um ihren Premierentreffer im eigenen Stadion bejubeln zu können. Routinier Edu belohnte einen exzellenten Spielzug über Gerald Asamoah und Edgar Prib mit der frühen Führung, die sogar der herbeigeeilte Trainer Mike Büskens im Kreis der Mannschaft sichtlich genoss.

Begeisterung auf den Rängen

Auch auf den Rängen sorgte der erste Heim-Treffer der Franken in einem Pflichtspiel seit dem 29. April für Genugtuung – mit viel Lautstärke unterstützten 18.000 Fans ihr Team gegen den Favoriten. Und das hatte Erfolg: Bremen konnte auf dem schwer bespielbaren Boden zunächst nur selten seine fußballerische Überlegenheit demonstrieren.

Erst nach 21 Minuten verbuchten die Gäste durch Marko Arnautovic ihren ersten halbwegs gefährlichen Schuss in Richtung des Fürther Tores – das allerdings war dann der Startschuss zu furiosen 25 Minuten: Mit einem Mal erarbeiteten sich die Bremer Chance um Chance, fast ohne Gegenwehr stiefelten sie durchs Fürther Mittelfeld und prüften immer wieder den bemitleidenswerten Torwart Max Grün. Aus kurzer Distanz scheiterten Petersen (28.) und erneut Arnautovic (29.), kurz darauf dann auch Zlato Junuzovic von der Strafraumgrenze (31.), Theodor Gebre Selassie mit einem Ball an die Latte (33.) und wiederum Petersen per Kopf (34.).

Wachsende Kompaktheit


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Mit dem 1:1 gegen Bremen hat die Spielvereinigung Greuther Fürth ihren ersten Punkt vor heimischer Kulisse geholt. Die Noten für die Leistung der Kleeblatt-Kicker.

Als der Aufsteiger die kritische Phase gerade überstanden zu haben schien, netzte der frühere Stürmer des FC Bayern doch noch ein: Eine scharfe Hereingabe von Arnautovic lenkte Petersen vor der Pause gekonnt ins Tor. Vor allem die defensiven Mittelfeldakteure Stephan Fürstner und Prib ließen sich teils wie Amateurkicker überlaufen. Besserung trat erst nach der Pause ein, als die Gastgeber zwar weiterhin hinterherliefen, immerhin aber an Kompaktheit gewannen. Den Bremern öffneten sich jetzt nicht mehr so viele Lücken wie vorher, die größte Gelegenheit vergaben Petersen und Arnautovic gemeinschaftlich (59.).

Zumindest mit Nadelstichen ärgerte auch das Kleeblatt-Team die Gäste in der zweiten Halbzeit. Der alleingelassene Innenverteidiger Thomas Kleine hatte nach 68 Minuten sogar das zweite Fürther Tor auf dem Kopf, traf den Ball aber im entscheidenden Moment nicht richtig.

SpVgg: Grün - Nehrig, Kleine Mavraj, Schmidtgal - Fürstner (90. Sobiech), Prib, Stieber, Sararer - Asamoah (85. Azemi), Edu (61. Pekovic)

Bremen: Mielitz - Gebre Selassie, Prödl (78. Lukimya), Sokratis, Schmitz - Junuzovic, Arnautovic (85. Bargfrede), Hunt, de Bruyne, Elia (78. Füllkrug) - Petersen.

Schiedsrichter: Stieler (Obertshausen)

Zuschauer: 18.000 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Edu (8.), 1:1 Petersen (44.).

Gelbe Karten: Fürstner, Prib, Azemi - Gebre Selassie

Alle Bilder, Hintergründe und Stimmen zum Spiel finden Sie am Samstag wie gewohnt hier.

 

 

 

 

 

  

dpa



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Gründungsdatum:
23.09.1903
Mitgliederzahl:
2550


Kurzbeschreibung:
Die Spielvereinigung Greuther Fürth feierte als Fußballverein ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meistertiteln in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth. Nach dem 2. Weltkrieg konnte die Spielvereinigung jedoch nie wieder an die großen Erfolge anknüpfen und sich folglich auch nicht für die 1963 gegründete Bundesliga qualifizieren.
Mit dem Sturz bis in die Landesliga versank der Traditionsverein in den 80er Jahren endgültig in der Bedeutungslosigkeit. Aufwärts ging es erst wieder 1994, als die Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga gelang. Zwei Jahre später trat die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg bei. Seitdem gehören die Geldsorgen der Vergangengeit an, der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt.
Seit 1997 spielte die Spielvereinigung ununterbrochen in der 2. Bundesliga, bis im Mai 2012 endlich der ersehnte Aufstieg in die Bundesliga gelang. Dort allerdings blieb der Erfolg aus, so dass Fürth in der Saison 2013/2014 wieder im Unterhaus antreten muss. Seine Heimspiele trägt der Verein, der im Volksmund "Kleeblatt" genannt wird, dann wie gewoht im altehrwürdigen Ronhof aus. Ein geplanter Stadionneubau am Rhein-Main-Donaukanal hat sich Ende 2012 zerschlagen.


Deutscher Meister: 1914, 1926, 1929


Der Kleeblatt-Kader in der Saison 2012/13
Galerie Kader SpVgg Greuther Fuerth 2012/13
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