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Gewalt im Fußball: DFB strebt baldiges Spitzengespräch an

Generalsekretär Sandrock will Dialog mit der DFL noch im Mai fortsetzen - 15.05.2012 10:12 Uhr

"Instrumente, die wir haben, effektiver nutzen", fordert DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock, um unschöne Szenen wie beim Platzsturm Nürnberger Fans nach der Schlappe im Pokalderby gegen die SpVgg Greuther Fürth zu verhindern.

"Instrumente, die wir haben, effektiver nutzen", fordert DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock, um unschöne Szenen wie beim Platzsturm Nürnberger Fans nach der Schlappe im Pokalderby gegen die SpVgg Greuther Fürth zu verhindern. © Zink


„In einem Spitzengespräch mit der Deutschen Fußball Liga werden wir uns noch in diesem Monat dieses Themas annehmen. Niemand von uns hat Patentrezepte in der Tasche. Wir müssen aber gemeinsam die Instrumente, die wir haben, noch effektiver nutzen“, forderte der 55-Jährige in der "Welt". 

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Frankenderby 2011 endet mit Platzsturm

Nach dem 1:0-Erfolg der SpVgg Greuther Fürth beim 1. FC Nürnberg im Achtelfinale des DFB-Pokals stürmten frustrierte Nürnberger Anhänger das Spielfeld, die Sicherheitskräfte mussten einschreiten.


Die Vereine hätten als Hausherren „harte Sanktionsmöglichkeiten, die manchmal nur zum Teil ausgeschöpft werden“, betonte der DFB-General. Bei bekannten Gewalttätern bestehe „die Möglichkeit zu verhindern, dass sie sich an Spieltagen in Bewegung setzen. Über Ansprachen, über Meldeauflagen, über Reiseverbote. Zudem brauchen wir eine stärkere Sensibilisierung der Justiz.“

Gewalt "nicht auf die Stadien begrenzt"

Sandrock plädierte außerdem für eine länderübergreifende Regelung bei der Strafbemessung. „Wir dürfen das Thema nicht unterschätzen“, sagte Sandrock. „Allerdings sehe ich die Problematik gewaltsamer Übergriffe nicht auf die Stadien begrenzt, das haben die jüngsten Übergriffe in Städten und auf Rastplätzen gezeigt.“ Gewalt sei ein gesellschaftliches Problem, „und wir werden es sicher nicht alleine lösen können“. 

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