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Harald Strutz, Präsident von Mainz 05 und Vizepräsident der Deutschen Fußball-Liga, übergab die Trophäe gemeinsam mit Holger Hieronymus von der Geschäftsführung der DFL. Strutz, der den Vereinspräsidenten Helmut Hack als „persönlichen Freund“ bezeichnete, sagte: „Wir wollen solche Vereine mit wirtschaftlicher Solidität in der Bundesliga haben. Ihr werdet eine grandiose Zeit erleben.“
In seiner phasenweise bewegenden Ansprache dankte Hack vielen anwesenden Weggefährten, unter anderem dem früheren Trainer Eugen Hach, der vor Jahren einen Schlaganfall erlitten hatte, sich aber ins Leben zurückkämpfte. Insgesamt waren mehrere Hundert Menschen zum Empfang der SpVgg geladen gewesen.
Zuvor hatte auch die Stadt ihren Aufstiegshelden ein weiteres Mal die Ehre erwiesen, indem sich Spieler und Verantwortliche des Kleeblatts im weiß-grün geschmückten Rathaussaal ins Goldene Buch eintragen durften. „In dem Buch stehen Könige, Henry Kissinger, Gerhard Schröder – und jetzt auch Sie“, schwärmte Oberbürgermeister Thomas Jung. Der Rathaus-Chef würdigte ein weiteres Mal die großen Verdienste, die sich die Berufsfußballer erworben hätten. „Sie haben vielen Menschen einen großen Traum erfüllt und in der Stadt eine neue Zeitrechnung ermöglicht.“
Einige der Spieler wirkten noch etwas gezeichnet von einem dreitägigen Mallorca-Aufenthalt. „Ich kann keinen Alkohol mehr sehen“, sagte Stürmer Gerald Asamoah. Der 33-Jährige gehört zu den Spielern, die sich wohl am meisten über die Vertragsverlängerung von Trainer Mike Büskens freuten. „Es ist der Grund, warum ich überhaupt hier bin.“
Büskens selbst bat nochmal um Verständnis dafür, dass er sich mit seiner Entscheidung wochenlang Zeit gelassen hatte. Umso mehr sei er jetzt „sehr erleichtert“, Klarheit über seine Zukunft zu haben. Präsident Hack sagte an die Adresse von Büskens: „Sie haben uns das Siegergen gegeben, damit wir das Wort unaufsteigbar endlich löschen können.“

Sa. 18.05.13
Sa. 18.05.13
Sa. 18.05.13
Sa. 18.05.13
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