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Greuther Fürth enttäuscht beim Test gegen Ansbach

Kleeblatt schlägt Landesligisten mühsam mit 3:1 - Büskens sauer - 12.10.2012 19:07 Uhr

Ansbach  - Das Testspiel beim Sechstligisten SpVgg Ansbach hat der SpVgg Greuther Fürth keinen Spaß gemacht: Bei teils strömendem Regen gewann das Kleeblatt zwar mit 3:1, spielte dabei aber vor allem in den ersten 45 Minuten richtig schlecht. Trainer Mike Büskens ärgerte sich nach dem Spiel: "Ich war selten so sauer wie heute nach der ersten Halbzeit."

Tobias Mikkelsen (SpVgg Greuther Fürth) versucht Ansbachs Carmine de Biasi (SpVgg Ansbach) zu entkommen.
Tobias Mikkelsen (SpVgg Greuther Fürth) versucht Ansbachs Carmine de Biasi (SpVgg Ansbach) zu entkommen.
Foto: Sportfoto Zink / WoZi
Tobias Mikkelsen (SpVgg Greuther Fürth) versucht Ansbachs Carmine de Biasi (SpVgg Ansbach) zu entkommen.
Tobias Mikkelsen (SpVgg Greuther Fürth) versucht Ansbachs Carmine de Biasi (SpVgg Ansbach) zu entkommen.
Foto: Sportfoto Zink / WoZi

Gegen den aktuell Tabellenfünften der Landesliga Mitte trat das Kleeblatt aufgrund von Verletzungen und Länderspiel-Reisen zwar ersatzgeschwächt an, Büskens ließ aber mit Alexander Bareuther nur einen Jugendspieler in der Startelf auflaufen. Der U19-Akteur kam in der rechten Verteidigung zum Einsatz. Ansonsten durften sich vor allem etliche Profis beweisen, die in der Bundesliga bislang weniger zum Zug kamen. Büskens hatte nach dem holprigen Ligastart offenbar gehofft, dass sich einige als Alternativen anbieten würden. Doch nach dem Spiel war er schwer enttäuscht: "Ich habe hier heute nur wenige gesehen, die sich aufgedrängt haben," so der Kleeblatt-Trainer.  

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Die SpVgg Greuther Fürth hat ihr Testspiel gegen die SpVgg Ansbach mit 3:1 gewonnen. Grund zum Jubeln gab es für Mike Büskens und Co. aber nicht - in der ersten Halbzeit dominierte der Landesligist.

Denn trotz des Profi-Aufgebotes tat sich Fürth lange schwer - der Landesligist ging in der 21. Minute durch einen Treffer von Carmine De Biasi sogar in Führung. Erst als den Ansbachern in der zweiten Hälfte die Kondition ausging, konnte das Kleeblatt das Spiel an sich reißen. Büskens lobte denn nach dem Spiel auch die Leistung der Ansbacher, vor allem in der ersten Hälfte: "Wir sind auf einen Gegner getroffen, dem wir nichts entgegen zu setzen hatten."

Trotz dieses harten Urteils, siegreich war das Kleeblatt am Ende schon: Erst traf in der 66. Minute Michael Hefele nach Vorlage von Thomas Kleine per Kopfball zum Ausgleich. Elf Minuten später brachte Johannes Geis die Fürther dann mit einem Distanzschuss in Führung. Nur zwei Minuten später sorgte Tayfun Pektürk mit einem abgefälschten Schuss von halbrechts aus etwa elf Metern für den 3:1-Endstand.

SpVgg Ansbach: Körner (46. Kraut); Kandler, Soldner, Demir, Suttor (88. Krug) - Hasselmeier (67. Silaklang), Djonbalic, de Biasi (80. Ojomo), J. Semmlinger (80. Seyler), Berisha - Weingartner (67. F. Semmlinger).

SpVgg Greuther Fürth: Ndoye; Bareuther, Kleine (80. Hufnagel), Hefele, Baba - Pektürk, Geis - Mikkelsen (46. Klaus), Stieber - Asamoah, Nöthe.

Tore: 1:0 De Biasi (21.), 1:1 Hefele (66.), 1:2 Geis (77.), 1:3 Pektürk (79.).

Zuschauer: 782. 

kh/apf


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Gründungsdatum:
23.09.1903
Mitgliederzahl:
2550


Kurzbeschreibung:
Die Spielvereinigung Greuther Fürth feierte als Fußballverein ihre größten Erfolge in der Vereinsgeschichte mit drei deutschen Meistertiteln in den Jahren 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth. Nach dem 2. Weltkrieg konnte die Spielvereinigung jedoch nie wieder an die großen Erfolge anknüpfen und sich folglich auch nicht für die 1963 gegründete Bundesliga qualifizieren.
Mit dem Sturz bis in die Landesliga versank der Traditionsverein in den 80er Jahren endgültig in der Bedeutungslosigkeit. Aufwärts ging es erst wieder 1994, als die Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga gelang. Zwei Jahre später trat die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der SpVgg bei. Seitdem gehören die Geldsorgen der Vergangengeit an, der traditionsreiche Name SpVgg Fürth wurde durch den Zusatz Greuther ergänzt.
Seit 1997 spielte die Spielvereinigung ununterbrochen in der 2. Bundesliga, bis im Mai 2012 endlich der ersehnte Aufstieg in die Bundesliga gelang. Dort allerdings blieb der Erfolg aus, so dass Fürth in der Saison 2013/2014 wieder im Unterhaus antreten muss. Seine Heimspiele trägt der Verein, der im Volksmund "Kleeblatt" genannt wird, dann wie gewoht im altehrwürdigen Ronhof aus. Ein geplanter Stadionneubau am Rhein-Main-Donaukanal hat sich Ende 2012 zerschlagen.


Deutscher Meister: 1914, 1926, 1929


Der Kleeblatt-Kader in der Saison 2012/13
Galerie Kader SpVgg Greuther Fuerth 2012/13
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