Mittwoch, 16.01.2019

|

zum Thema

Gugganig grantig: "Das Spiel geht halt gleich Scheiße los"

Beim Kleeblatt herrscht nach dem 0:4 bei Union Berlin miese Stimmung - 11.11.2018 17:42 Uhr

Lange Gesichter in der Hauptstadt: Lukas Gugganig ärgert sich vor allem über "die zwei frühen Gegentore". © Sportfoto Zink / WoZi


Kleeblatt-Trainer Damir Buric: Die erste Situation heute war sehr schwierig, da ein wichtiger Spieler verletzt draußen behandelt wurde und haben dann postwendend das 0:1 kassiert, was auch noch abseits war. Ja und dann war das Spiel für Berlin natürlich geöffnet. Aber wir haben dann auch noch alles versucht und alles gemacht. Wir wissen auch über die Stärke von Union Berlin. Wir haben aber dennoch Chancen herausgespielt. Union war heute ganz einfach auch eiskalt und hat das genutzt. Aber es war schon kurios, dass es zwei Szenen gab, bei denen unsere blutenden Spieler behandelt werden mussten und das zu Gegentoren führt. Aber wir sind eine junge Mannschaft, wir müssen daraus lernen, heute sind wir unter die Räder gekommen, aber wir werden ganz einfach weiterarbeiten und werden es gegen Magdeburg besser machen.

Union-Coach Urs Fischer: Natürlich sind wir mit dem Ergebnis zufrieden. Wir waren heute vor allem in der ersten Halbzeit sehr effizient, haben davon profitiert, dass wir in Führung gehen, was wirklich abseits war. Die erste Halbzeit hat mir nicht so gefallen, da wir nicht so den Zugriff bekommen haben, den wir wollten. In der ersten Halbzeit war Fürth die bessere Mannschaft. Nach dem 4:0 war das Spiel natürlich gelaufen, aber die Mannschaft hat weiter gut gearbeitet.

Bilderstrecke zum Thema

Blut, Fehler und eine Klatsche: Fürth erwischt in Berlin schwarzen Tag

Die Freude auf das Auswärtsspiel an der Alten Försterei war groß bei der SpVgg Greuther Fürth. Doch nach 90 kurzweiligen Minuten, einer schweren Verletzung, kapitalen Abwehrfehlern und einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters herrscht beim Kleeblatt vor allem: Ernüchterung. Hier kommt die Partie in Bildern!


Fürths Innenverteidiger Mario Maloca: Wir wussten, dass das ein schwieriges Spiel wird. Wir haben heute nicht unser Potential gezeigt, Union hat unsere Fehler ausgenutzt, sie mussten gar nichts Besonderes zeigen. Nur das erste war nicht unser Fehler. Wir müssen dieses Spiel vergessen und uns auf das Spiel gegen Magdeburg konzentrieren. Es ist natürlich schlecht, wenn du 0:4 verlierst, aber jetzt ist es am wichtigsten, wie es Maxi geht.

Kleeblatt-Sechser Lukas Gugganig: Die zwei frühen Gegentore haben uns heute das Genick gebrochen, wir hätten in der ersten Halbzeit zurückkommen können, müssen ein, zwei Tore machen, das ist uns aber nicht gelungen. In der zweiten Halbzeit haben wir noch mal alles versucht, waren vorne aber nicht zwingend genug und haben dann ein einfaches Gegentor bekommen. Das Spiel geht halt gleich Scheiße los, natürlich tut es weh, wenn Maxi ausfällt, und was soll man zu Abseits sagen. Beim zweiten Tor bekommt Keita einen Ellbogen ins Gesicht, blutet, wieder kein Freistoß. Es war heute vieles gegen uns, und so kommt dann so ein Ergebnis zustande. Wir haben wieder ein Heimspiel in zwei Wochen und können da eine Reaktion zeigen. Ich glaube, dass wir auch wieder besser zurückkommen werden.


0:4 in Berlin! Fürth verliert erst Wittek und dann das Spiel


Spielvereinigung-Sportgeschäftsführer Rachid Azzouzi: So ein Spiel habe ich auch schon lange nicht mehr erleben müssen. Ich war beim ersten Gegentor auf der gleichen Höhe wie der Assisten und habe gesehen das es Abseits war, aber er hat nicht gewunken. Ich war auf dem Weg zu unseren Fans, weil auch da Unruhe war. Was ich bisher mitbekommen habe, gingen Provaktionen von Mitarbeitern des Ordnungsdienstes aus, was wohl der Ursprung war. Wir müssen all das aufarbeiten, weil wir uns nicht alles gefallen lassen wollen. Sportlich müssen wir natürlich über die einfachen Gegentore und die Effizienz im Sturm sprechen.

Bilderstrecke zum Thema

Brutaler Sonntag bei Union: Zeugnisse fürs ausgeknockte Kleeblatt

Wittek-Verletzung, Doppelschlag, 0:3 nach 30 Minuten, dazu Auseinandersetzungen im Kleeblatt-Block, ein Schiri-Aussetzer sowie ein Slapstick-Gegentor in Hälfte zwei! Der Sonntagsausflug der Spielvereinigung nach Berlin war in jeglicher Hinsicht ein Fiasko. Bemühte Fürther kassierten einen Nackenschlag nach dem anderen. Dass es keine gute Leistung war, die zur Niederlage beitrug, wird jedoch anhand der Noten deutlich.


 

sha

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus dem Ressort: Sport