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Guter Testlauf: Die Falcons gefallen gegen Gmunden

Junge-Team landet 88:73-Erfolg - Am Sonntag geht's gegen Kirchheim - 08.09.2018 19:37 Uhr

Und rein damit! Jonathan Maier ließ es gegen den österreichischen Vizemeister krachen. © Sportfoto Zink / OGo


Das Flair war ihnen vertraut. Und das lag nicht nur daran, dass Nürnbergs beste Basketballmannschaft zuweilen im Dürer-Gymnasium trainiert. Nein, auch die Halle am Berliner, hassgeliebte Heimstatt der Falcons, ist ja nichts anderes als eine Schulturnhalle, eine reichlich antiquierte zudem. Der Umzug vom BBZ in die Dürer-Turnhalle wegen Baumaßnahmen war eine leichte Übung für den in spontanen Aktionen geübten Zweitligisten. Sportlich schien die Schulturnhalle die Mannschaft von Ralph Junge sogar zu inspirieren.

Ortskundige Finalisten

Im Halbfinale ihres eigenen Vorbereitungsturniers besiegten die Falcons die Swans aus Gmunden, Österreichs derzeit zweitbeste Klubmannschaft mit 88:73 (50:41). Am Sonntag um 17.30 Uhr dürfen sie sich deshalb im Finale mit den Klassenkameraden von den Kirchheim Knights messen.

Nach dem Erfolg im fernen China, zu dem immerhin ein Teil der Mannschaft beigetragen hatte, konnte man auch in Nürnberg sehen, wie erfolgreicher Falcons-Basketball 2018/2019 aussehen kann. Orchestriert von dem selbstbewussten Ungarn Marcell Pongo und überraschenderweise auch von Ishmail Wainwright ließen die Falcons den Ball immer wieder schön laufen – oder sie schlossen ihre Angriffe über Matthew Meredith oder Jonathan Maier krachend ab. So bekam der deutsche Zweitligist das Spiel nach schwachem Beginn allmählich unter Kontrolle.

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Gefällig gegen Gmunden: Die Falcons machen Lust auf mehr

Das darf gerne Schule machen: Nürnbergs Zweitliga-Basketballer haben bei ihrem ersten Turnier-Auftritt in der Sporthalle des Dürer-Gymnasiums eine starke Leistung abgerufen. Österreichs Vize-Meister hatte gegen spielfreudige Falken mit 73:88 das Nachsehen. Die Bilder gibt's hier!


Weitere Auffälligkeiten: Neuzugang Jackson Kent (14 Punkte) traf entweder traumwandlerisch sicher durch Reuse – oder nicht einmal das Brett. Vor allem Meredith (Topscorer mit 19 Punkten) deutete an, dass in der am 22. September (vielleicht, die Hallensituation scheint dramatischer zu sein, als dass ursprünglich abzusehen war) mit einem Heimspiel gegen Kirchheim beginnenden ProA-Saison die jungen deutschen Akteure weitaus größere Rollen werden spielen können. Und wenn er gebraucht wurde, gab Basti Schröder (7 Assists) mit großer Zuverlässigkeit den altbekannten Basti Schröder. 

seb

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