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Sonntag, 20.01.2019

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Hochkarätiger Gast bei der SV Johannis

Mit dem TuS Adelshausen kommt der Meisterbezwinger - 28.09.2012 14:35 Uhr

Einer, der immer alles gibt: Ringer Matthias Baumeister von der SV Johannis 07 (rotes Trikot). © Roland Fengler


Udo Schmitt, der kommissarische Abteilungsleiter der Johanniser, gerät richtiggehend ins Schwärmen, wenn er nach den Stärken des morgigen Gegners gefragt wird. „Adelhausen hat den deutschen Meister Germania Weingarten mit 19:18 besiegt, das sagt schon alles“, meint er und schiebt nach: „Die zählen gewiss auch zu den Favoriten im Kampf um den Titel.“

Elf zum überwiegenden Teil hochkarätige Neuzugänge konnte der alte Rivale der „Grizzlys“ zu Zweitligazeiten heuer an Land ziehen; der Klub aus dem Südschwarzwald ist in allen Gewichtsklassen überdurchschnittlich gut besetzt. Um nur zwei der vielen Könner zu nennen: In der Klasse bis 60kg (griechisch-römisch) wird der Johanniser Neuzugang Deniz Menekse voraussichtlich auf den Bulgaren Ivo Angelov, den Vizeeuropameister, treffen. Und in der 55kg-Klasse (Freistil) darf man auf das Gastspiel von Manuel Wolfer gespannt sein, der vor knapp drei Wochen die Bronzemedaille bei den Juniorenweltmeisterschaften in Thailand gewann.

Da wird für die Johanniser Mannschaft erneut wenig zu holen sein, zumal sich die Verletztenmisere noch nicht entspannt hat. Immerhin hofft Schmitt, dass Marco Dürmeier nach seiner Knieverletzung wieder auf die Matte gehen kann, was sich allerdings erst heute beim Abschlusstraining entscheiden wird. Auf jeden Fall hat der gute Auftritt der „07er“ vor einer Woche in Burghausen Mut gemacht, als die ersatzgeschwächten Gäste vier der zehn Kämpfe für sich entscheiden konnten. „Die Jungs müssen sich jetzt auf sich konzentrieren, weiterhin gut trainieren und sich weiterentwickeln“, mahnt der langjährige SV-Ringer und Funktionär an: „Und sie mögen bitte von weiteren Verletzungen verschont bleiben!“

Nach dem Duell mit Adelhausen gilt es noch die englische Woche zu überstehen – am Mittwoch muss die SV 07 nach Weingarten, am Samstag darauf kommt Hallbergmoos –, ab der Rückrunde mit dem Stilartenwechsel und hoffentlich einigen Rückkehrern rechnet sich Schmitt dann auch wieder etwas mehr aus.

Viel Freude hat dem gesamten Verein bisher die zweite Mannschaft bereitet, die als Aufsteiger in der zweiten Bundesliga Nord (4:2 Punkte/Platz vier) sehr gut mitmischt. Es lohnt sich also, am Samstag bereits ab 17.30 Uhr in die Richard-White-Arena am Zeisigweg zu kommen, denn auch der Gast hat einiges zu bieten: Die AV Germania Markneukirchen rangiert mit 5:1 Punkten auf Platz drei und dürfte dem Team von Günter Baumeister sicherlich alles abverlangen. 

Hermann Hempel

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