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Ice Tigers verlieren in Köln Spiel und Faden

Deutliche 1:4-Niederlage gegen den Tabellenzweiten aus Köln - 20.01.2013 17:15 Uhr

Nürnberg  - Mit 1:4 unterliegen die Thomas Sabo Ice Tigers im Auswärtsspiel bei den Kölner Haien. Vor allem ein rabenschwarzes drittes Drittel besiegelte die zweite Niederlage an diesem Wochenende.

Herbe Pleite in Köln: Die Ice Tigers (Bild vom ersten Heimspiel gegen Köln) verlieren bei den Haien deutlich mit 1:4.
Herbe Pleite in Köln: Die Ice Tigers (Bild vom ersten Heimspiel gegen Köln) verlieren bei den Haien deutlich mit 1:4.
Foto: Roland Fengler
Herbe Pleite in Köln: Die Ice Tigers (Bild vom ersten Heimspiel gegen Köln) verlieren bei den Haien deutlich mit 1:4.
Herbe Pleite in Köln: Die Ice Tigers (Bild vom ersten Heimspiel gegen Köln) verlieren bei den Haien deutlich mit 1:4.
Foto: Roland Fengler

Mit der 1:3-Niederlage gegen die Hannover Scorpions im Gepäck reisten die Ice Tigers zum Tabellenzweiten nach Köln. Bei den bisherigen Partien in dieser Saison zeigte sich, dass die Haie den Nürnbergern liegen. Eine knappe Niederlage und ein spektakulärer 6:3- Sieg standen für die Mannschaft von Bengt Ake Gustafsson bisher zu Buche.

Und der Start der Ice Tigers ließ sich sehen: In der Anfangsphase machte Nürnberg sofort Druck auf die Kölner Verteidigung – und diese tat sich schwer, die Situationen zu klären. In der Folge fiel bereits in der dritten Spielminute die Führung für Nürnberg: Dusan Frosch passte auf Eric Chouinard, der zurück vors Tor zu Yasin Ehliz, der den Puck per Rückhandschuss in die Maschen des Kölner Tores knallte.

Der Schock des frühen Rückstandes war den Kölnern anzumerken und sie taten sich schwer ins Spiel zu finden. Es dauerte bis zur Mitte des ersten Drittels, bis die Haie stärker wurden und ihrerseits Druck auf die Ice Tigers ausüben konnte. Doch die Verteidigung stand stabil und sicher. Mit dem Ein-Tore-Vorsprung ging es in die Drittelpause.

Nach der Pause erhöhten die Gastgeber den Druck und das Tempo. Die Haie störten die Ice Tigers schon früh in der eigenen Hälfte und die Nürnberger hatten damit ihre Mühe. Andreas Jenike hielt, was es zu halten gab, doch in der 34. Minuten war auch er geschlagen. Felix Schütz erzielte den Ausgleich für die Kölner Haie. Die Gastgeber drängten auf den nächsten Treffer doch die Tigers hielten gut dagegen. Chouinard ließ die beste Chance im zweiten Drittel liegen, um Nürnberg wieder in Führung zu bringen. Torlos endete nach weiteren 20 Minuten das zweite Drittel.

Bitteres Schlussdrittel

Mit einem 1:1-Unentschieden ging es in das entscheidende Schlussdrittel – und dort wurde es bitter für die Ice Tigers. Binnen kurzer Zeit bekamen die Nürnberger mehrere Zeitstrafen aufgebrummt, was die Gemüter auf Seiten der Gäste erhitzte. Diese Unruhe und die Überzahl nutzten die Kölner Haie dann eiskalt aus. Zuerst erzielte Andreas Holmqvist von der blauen Linie die 2:1-Führung für den Gastgeber. Nur 35 Sekunden später dann die Entscheidung durch Schütz, der mit seinem zweiten Treffer auf 3:1 für Köln erhöhte.

Die Ice Tigers hatten durch die Vorkommnisse im letzten Spielabschnitt völlig den Faden verloren und kassierten in der letzten Minute auch noch den vierten Gegentreffer durch Philip Gogulla.

Am Ende steht eine 1:4-Niederlage gegen Köln für die Ice Tigers zu Buche, bei der die Mannschaft von Bengt Ake Gustafsson zwei gute und ein rabenschwarzes Drittel erlebte. 

fsw


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Kurzbeschreibung:
Die Nürnberg Ice Tigers sind ein Verein in der Deutschen Eishockey Liga DEL; seit Mai 2009 firmiert die Mannschaft unter dem Namen Thomas Sabo Ice Tigers. Hervorgegangen ist das Profiteam aus dem EHC 80 Nürnberg, der seit 2009 auch wieder als Stammverein fungiert. Heimspielstätte ist seit 2001 die Arena Nürnberger Versicherung.
Die größten Erfolge waren bislang die erreichten Meisterschafts-Finalserien in den Jahren 1999 und 2007, in denen die Nürnberger jeweils an den Adler Mannheim scheiterten.
Nach der enttäuschend verlaufenen Saison 2011/2012, die die Tigers nur auf dem vorletzten Platz abschlossen, wollte die Mannschaft unter Trainer Jeff Tomlinson in dieser Saison wieder vorne angreifen, was bis in den Winter hinein jedoch misslang. Bengt-Ake Gustafsson sollte Nürnbergs Kufencracks als neuer Coach nun zurück in die Erfolgsspur bringen. Leider misslang dieses Vorhaben, die Ice Tigers scheiterten bereits in den Pre-Playoffs und Thomas Sabo hatte genug gesehen: Sportdirektor Lorenz Funk und Gustafsson mussten ihren Hut nehmen, am Kurt-Leucht-Weg standen die Zeichen auf Neuanfang.


Der Ice-Tigers-Kader in der Saison 2012/13

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