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Ja zu Jaeckel: Fürth verpflichtet jungen Innenverteidiger

20-jähriges Abwehrtalent kommt vom VfL Wolfsburg zum Kleeblatt - 30.08.2018 18:03 Uhr

Innenverteidiger Paul Jaeckel hat einen Dreijahresvertrag beim Kleeblatt unterschrieben. © SpVgg Greuther Fürth


Die spannendste Frage bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Duisburg kam am Schluss: Was für Spieler wünscht sich Trainer Damir Buric von Sportdirektor Rachid Azzouzi? Der Kroate wollte partout nicht konkret werden, doch er umschrieb das derzeitige Problem: "Wir wünschen uns qualitative Spieler. Aber der Markt gibt nicht immer das her, was wir uns wünschen."

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Neue Saison, neues Glück? Nach dem Motto könnte die SpVgg Greuther Fürth an die Spielzeit 2018/19 herangehen, denn die abgelaufenen Runde ließ den Kleeblatt-Fans nicht viel Grund zum Jubeln. Nach langem Abstiegskampf stand dann am Ende aber doch ein erlösender Platz 15.


Also beschränken sich die Fürther auf Spieler, die sie noch entwickeln müssen – "aber wir müssen eine gewisse Entwicklung sehen". Und die sehen sie wohl in einem 20-Jährigen vom VfL Wolfsburg. Paul Jaeckel ist Innenverteidiger, ehemaliger Jugendnationalspieler, in Wolfsburg aber trotz Vertrages bis 2020 nach drei Bundesliga-Einsätzen ohne Perspektive.


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Das fehlende Puzzleteil bei den Fürthern scheint gefunden. Denn Richard Magyar, Marco Caligiuri und Mario Maloca waren in der noch jungen Saison allesamt bereits angeschlagen, da kommt ein weiterer Ersatzmann neben dem 18-jährigen Eigengewächs Maximilian Bauer recht.


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Zu üppig besetzt ist mittlerweile das Mittelfeldzentrum: Sechser Yosuke Ideguchi und Achter Shawn Parker haben Levent Aycicek und Benedikt Kirsch verdrängt.

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Auch für sie geht es darum, bis Freitagabend um 18 Uhr einen neuen Verein zu finden. "Levents Anspruch ist es nicht, auf der Tribüne zu sitzen", beschreibt Azzouzi die Lage des 24-jährigen Ex-Bremers.

Indes steht Kirsch – seit zehn Jahren bei der Spielvereinigung – angeblich vor einer Leihe zu Drittligist Sportfreunde Lotte. "Er soll Spielpraxis auf höherem Niveau als Regionalliga bekommen", verrät Azzouzi nur. Und wenn das nicht klappt? "Dann soll er sich über die U23 wieder in den Fokus spielen." 

Martin Schano

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