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Jahnsinn! Randale im Wildpark, Autokorso in Regensburg

Polizeisprecher in Karlsruhe: "Weder Fans noch Mannschaft haben sich zweitligatauglich gezeigt" - 15.05.2012 09:16 Uhr

Oberpfälzer Kollektivjubel: Der SSV Jahn Regensburg hat den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga durch ein 2:2 im Relegationsrückspiel im Karlsruher Wildpark klargemacht. Die Reaktionen der Fans fielen naturgemäß unterschiedlich aus.

Oberpfälzer Kollektivjubel: Der SSV Jahn Regensburg hat den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga durch ein 2:2 im Relegationsrückspiel im Karlsruher Wildpark klargemacht. Die Reaktionen der Fans fielen naturgemäß unterschiedlich aus. © dpa


Einsatzkräfte der Polizei verfolgen Karlsruher Fans die nach dem 2:2-Endstand den Platz gestürmt hatten.

Einsatzkräfte der Polizei verfolgen Karlsruher Fans die nach dem 2:2-Endstand den Platz gestürmt hatten. © dpa


In Regensburg haben viele Fußballfans den Aufstieg des Oberpfälzer Traditionsklubs in die 2. Fußball-Bundesliga gefeiert. Es habe einen Autokorso gegeben, sagte ein Sprecher des Regensburger Polizeipräsidiums. Insgesamt seien die Feiern in einem normalen Rahmen verlaufen. Der bisherige Drittligist aus Ostbayern hatte dem favorisierten Karlsruher SC in dessen Stadion ein 2:2 abgetrotzt, obwohl die Regensburger am Ende nur noch mit neun Mann auf dem Feld standen. Nach dem 1:1 im Relegations-Hinspiel steigt Regensburg wegen des mehr erzielten Auswärtstores auf und spielt nach acht Jahren wieder zweitklassig.

KSC-Fans rasten aus

Beim KSC war derweil die Stimmungslage eine komplett andere. Bei Ausschreitungen wurden mehr als 70 Menschen verletzt, darunter auch 18 Polizisten. Die Beamten erlitten unter anderem Prellungen. Vermummte Anhänger waren in den Sicherheitsbereich des Wildparkstadions eingedrungen. Im Umfeld des Stadions wurden Flaschen und Steine geworfen, es kam zu zahlreichen Prügeleien zwischen Fans. Polizeiautos wurden durch Gegenstände beschädigt. „Weder Fans noch Mannschaft haben sich zweitligatauglich gezeigt“, sagte ein Polizeisprecher. Solche Ausschreitungen habe er noch nie erlebt, so der Sprecher weiter.  

dpa

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