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Juri Judt wechselt nach Leipzig

Außenverteidiger sucht sein Glück in der 4. Liga - 20.06.2012 16:11 Uhr

NÜRNBERG  - Juri Judt hat einen neuen Verein gefunden: Der Außenverteidiger, der in der vergangenen Saison vor allem in der Regionalliga-Mannschaft des 1. FC Nürnberg zum Einsatz kam, spielt künftig für RB Leipzig.

Viel Zeit zum Lesen: Juri Judt kam beim FCN in der abgelaufenen Saison nur noch sporadisch zum Einsatz.
Viel Zeit zum Lesen: Juri Judt kam beim FCN in der abgelaufenen Saison nur noch sporadisch zum Einsatz.
Foto: Sportfoto Zink
Viel Zeit zum Lesen: Juri Judt kam beim FCN in der abgelaufenen Saison nur noch sporadisch zum Einsatz.
Viel Zeit zum Lesen: Juri Judt kam beim FCN in der abgelaufenen Saison nur noch sporadisch zum Einsatz.
Foto: Sportfoto Zink

Dies gab der Regionalligist am Mittwoch bekannt. Der Verein hatte in der abgelaufenen Saison zum dritten Mal hintereinander den Aufstieg aus der Regional- in die 3. Liga verpasst, obwohl "Red Bull"-Erfinder Dietrich Mateschitz seit Jahren Millionen in den Verein pumpt, um ihn in die Bundesliga zu hieven. Kritikern zufolge dient der Verein jedoch nur Marketingzwecken und steht im Widerspruch zu den Statuten des Deutschen Fußball-Bundes, die zu großen Einfluss von Investoren in Vereinen untersagen.

Beim Club kam der Ex-Fürther Judt in der abgelaufenen Saison überwiegend in der Regionalliga zum Einsatz. In der Bundesliga stand er nur beim 0:4 in München in der Startelf, beim 2:2 gegen den VfB Stuttgart eine Woche zuvor wurde er in der Schlussphase eingewechselt. Schon gegen Ende der zurückliegenden Spielzeit war klar, dass der Club nicht mehr mit Judt plante.

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Das war jedoch nicht immer so: In der Aufstiegs-Saison 2008/2009 absolvierte der in Kasachstan geborene Verteidiger 21 Liga-Spiele für den Club. Und auch in der turbulenten Saison 2009/2010 gehörte er nach seinem Bundesliga-Debüt am 2. Spieltag gegen Eintracht Frankfurt trotz der Konkurrenz durch den flinken Dennis Diekmeier zum Stamm der Elf, die in den Relegationsspielen gegen den FC Augsburg letztlich doch souverän die Klasse hielt. Judt hatte daran seinen Anteil, indem er die gefürchtete Augsburger Offensivkraft Ibrahima Traoré erst neutralisierte und schließlich zu einer Roten Karte provozierte.

Auch im darauffolgenden Jahr gehörte Juri Judt, fußballerisch sicherlich limitiert, aber mit großem Kämpferherz ausgestattet, zunächst zum Stammpersonal, musste in der zweiten Saisonhälfte allerdings Timothy Chandler den Vortritt lassen, an dem er seitdem nicht mehr vorbeikam. 

cun


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Titel, Tränen und Triumphe: Der 1. FC Nürnberg blickt auf eine bewegte, mittlerweile über 113-jährige Geschichte zurück. Seine größten Erfolge feierte der Club in den "goldenen" 20er Jahren, als alleine fünf der insgesamt neun Meisterschaften gelangen. Bis in die 60er Jahre gehörte der Verein zu den ganz großen Namen des deutschen Fußballs. Doch mit dem erstmaligen Abstieg aus dem Oberhaus 1969 begann ein jahrzehntelanges Tief. Abstiege und Skandale prägten den Verein, der sich in dieser Zeit den Ruf einer Fahrstuhlmannschaft verdiente und 1996 gar in die drittklassige Regionalliga abstürzte. Erst im neuen Jahrtausend konsolidierte sich der Verein und knüpfte mit dem DFB-Pokalsieg 2007 an alte Zeiten an - sehr zur Freude der treuen und großen Anhängerschaft des FCN.

Deutscher Meister: 1920, 1921, 1924, 1925, 1927, 1936, 1948, 1961, 1968

DFB-Pokalsieger: 1935, 1939, 1962, 2007

Ein extra Themenarchiv mit "historischen" Berichten rund um den 1. FCN finden Sie unter dem Stichwort "Club-Geschichte(n)".

Der Club-Kader in der Saison 2012/13

Galerie Kader 1. FC Nürnberg 2011/12

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