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Katjas ungeliebte Intervalle

Die Sportstudentin aus Wolkersdorf hat eine Woche mit harten Trainingseinheiten hinter sich - 09.05.2012 10:25 Uhr

Wolkersdorf  - Intervalle! Katja Bartsch hat dazu eine ganz klare Meinung: "Intervalle-Laufen ist nicht ganz so mein Lieblingstraining." Aber es hilft nichts: Auch das muss sein bei der Vorbereitung auf den Challenge Roth. Und so beißt die 28-Jährige die Zähne zusammen, spult schnelle 1000-Meter-Läufe in Serie ab - und genießt dann das geliebte Radfahren um so mehr.

Intervallläufe sind nicht gerade die Lieblingsbeschäftigung von Katja Bartsch. Aber für den Challenge Roth kämpft sie sich durch.
Intervallläufe sind nicht gerade die Lieblingsbeschäftigung von Katja Bartsch. Aber für den Challenge Roth kämpft sie sich durch.
Foto: Mark Johnston
Intervallläufe sind nicht gerade die Lieblingsbeschäftigung von Katja Bartsch. Aber für den Challenge Roth kämpft sie sich durch.
Intervallläufe sind nicht gerade die Lieblingsbeschäftigung von Katja Bartsch. Aber für den Challenge Roth kämpft sie sich durch.
Foto: Mark Johnston

Überhaupt hat die Triathletin aus Wolkersdorf eine Woche der langen und harten Trainingseinheiten hinter sich. Schließlich steht am 20. Mai ihr erster Wettkampf seit sieben Jahren an: Der Triathlon im österreichischen St. Pölten.

Und damit steigt auch die Spannung. Hat sich das viele Training gelohnt? Klappt die Ernährung während des Wettkampfs? Halten Muskeln, Gelenke und Magen beim abschließenden Laufen?

Eine bestimmte Zeit, um die 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21.1 km Laufen zu absolvieren, hat sich Katja bewusst nicht vorgenommen. "Das wichtigste ist jetzt, dass ich mir keinen Kopf mache und locker bleibe." Eine Einstellung, die für St. Pölten gilt - aber ebenso für den Saisonhöhepunkt, den Challenge Roth am 8. Juni.

Vom Gefühl her ist diese Herausforderung für die Athletin noch ganz weit weg - obwohl sie am Sonntag bei der offiziellen Challenge-Streckenbesichtigung dabei war und am heutigen Mittwoch als letzte lange Trainingseinheit vor St. Pölten die Challenge-Radrunde abfährt. Was sie aber schon weiß: "Geschwommen bin ich beim Challenge ja schon ein paar Mal für die Staffel. Das kann ich einschätzen." Beim Radfahren hat sie auch ein Gefühl für ihre Leistungsfähigkeit. Anders ist es allerdings beim Laufen - in Roth steht immerhin ein voller Marathon an. "Das kann ich gar nicht einschätzen. Ich will auf jeden Fall durchtraben und möglichst nicht gehen. Aber falls ich gehen muss, dann mache ich auch bis ins Ziel weiter."

Apropos Gefühl: Die Sportstudentin merkt, wie sich ihr Körpergefühl durch das intensive Training verbessert hat. Sie kann zum Beispiel ihren Puls beim Radfahren selbst einschätzen, verzichtet immer öfter auf den Pulsmesser. Außerdem hat sich ihre Muskulatur an Beinen und Rücken verändert - positiv. "Das macht Spaß und fühlt sich schön an", gibt Katja zu. Auch ein Lohn für die ungeliebten Intervalle.

 

Bilderstrecke zum Thema
Als Kind war es ihr zu viel, mit den Rennrad-begeisterten Eltern mitzustrampeln. Als 14-Jährige begann Katja Bartsch allerdings mit Triathlon - um nach Erfolgen im Jugendbereich dann erstmal dem Job Vorrang zu geben. Seit 2005 bestritt die 28-Jährige, die in Schwanstetten aufgewachsen ist und jetzt in Wolkersdorf lebt, keinen Wettkampf mehr. Doch jetzt will sie es wieder wissen - und trainiert für den Challenge in Roth, ihren ersten Langdistanz-Wettkampf.

 

Gudrun Bayer


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Zum Thema
Unsere drei Athleten für Roth



Kurzbeschreibung:
Der Challenge Roth ist der populärste Langdistanz-Triathlon in Deutschland. Wir begleiten drei Athleten auf ihrem Weg zum Wettkampf - vom 10. März bis zum 8. Juli 2012. Porträtiert werden der blinde, sehr erfahrene Triathlet Jeffrey Norris, der Profi-Triathlet Michi Hofmann und Katja Bartsch, die im Juli in Roth ihr Debüt auf der Langdistanz gibt.

Themenarchiv "Challenge Roth"
Zum Thema
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Turnus:
jährlich
Termin:
14.7.2013


Kurzbeschreibung:
Jährlicher Triathlon-Wettbewerb in Roth über die klassische Ironman-Distanz von 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad fahren und 42 km Laufen.

Vorläufer war der Ironman Europe, der von 1988 bis 2001 ausgetragen wurde. Von 2002 bis 2009 fand der Triathlon Roth als Quelle Challenge Roth (QCR) statt und heißt seit 2010 - nach der Quelle-Insolvenz - Challenge Roth. Mittlerweile hat sich der Challenge zur internationalen Wettkampf-Serie erweitert.

Wir begleiten drei Triathleten auf dem Weg zum Challenge
Veranstalter:
Felix Walchshöfer
Besucher:
200.000 Zuschauer im Jahr 2012; 180.000 im Vorjahr
Teilnehmer:
3200 Einzelstarter und rund 2000 Staffelmitglieder im Jahr 2012