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Kein Spaß: Die Pokal-Fürther haben Ingolstadt zu Gast

Krisen-Kleeblatt leckt jedoch erst einmal seine Liga-Wunden - 20.08.2017 18:46 Uhr

Gut ist die Stimmung bei Janos Radoki nicht. Das Zweitrunden-Los dürfte die Laune des Kleeblatt-Trainers nicht verbessern. © Sportfoto Zink / MeZi


Die Spaßmacherin durfte in die Lostrommel zur zweiten Runde des DFB-Pokals greifen. Und sie spielte dem Kleeblatt ein Heimspiel zu. Als Gegner kommen am Mittwoch, 25. Oktober, die Schanzer aus Ingolstadt.

Ausgerechnet der FCI, der just am kommenden Freitag an den Ronhof kommt – ebenfalls mit null Punkten und 2:6 Toren in der Tasche. "Einen Zweitligisten brauche ich nicht unbedingt", hatte sich Kleeblatt-Coach Janos Radoki noch nach dem 5:0-Erstrundensieg in Pirmasens gewünscht, er wolle nicht dreimal gegen denselben Gegner antreten. Doch genauso ist es nun gekommen.

Die Schanzer waren in die zweite Runde nach einem 2:1-Sieg gegen Viertligist TSV 1860 München eingezogen. Bereits in der vergangenen Winterpause hatte die Spielvereinigung im Test das Vergnügen, gegen die Oberbayern zu spielen; 2:4 hieß es damals aus Sicht der Fürther. Fürs Kleeblatt traf Robert Zulj, doch der Neu-Hoffenheimer kann der Mannschaft nun nicht mehr helfen.

Nach dem enttäuschenden 1:3 in Kiel wollte Radoki nicht wirklich viele Gedanken an den Pokal verschwenden. "Die Freude wird sich in Grenzen halten", sagte er noch vor der Auslosung. "Wir müssen jetzt erst einmal das Spiel in Kiel abarbeiten, um dann in die Spielvorbereitung gegen Ingolstadt zu gehen." Dass ihm wenigstens Kebekus am Sonntagabend ein Lächeln entlocken konnte, ist eher nicht wahrscheinlich.

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Martin Schano

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