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Wem zudem strenge Leibesvisitationen nicht passen, der soll vor dem Stadion bleiben müssen“, sagte Rainer Wendt der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ kurz vor der Frühjahrstagung der Innenminister in Mecklenburg-Vorpommern.
Dort soll auch über die Gewalt in Fußballstadien gesprochen werden. Polizei-Gewerkschafter Wendt ist gegen weitere Gespräche von Politikern mit Vertretern des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL). Bei der inneren Sicherheit sei es am Staat und nicht an DFB und DFL, die Spiegelregeln für empfindliche Geldbußen festzulegen. „Am Runden Tisch drehen sich die Teilnehmer meist nur im Kreis. Die Innenminister müssen sich endlich gegen die Borniertheit der Vereine und Ligen durchsetzen“, forderte Wendt.
Ligapräsident Reinhard Rauball hatte sich zuletzt gegen reine Sitzplatzstadien ausgesprochen. Das sei nicht verhandelbar, hatte Rauball betont und einen Selbstreinigungsprozess gefordert, bei dem vernünftige Fans auf Krawallmacher einwirken sollten. Dagegen hatte Vereinschef Martin Kind von Bundesligist Hannover 96 erklärt, wenn es ganz schlimm komme, werde es in Hannover nur noch personifizierte Sitzplätze geben.
