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Klarer Derbysieg: Bamberg lässt Bayreuth keine Chance

Brose Bamberg bezwingt Medi Bayreuth mit 83:65 und verteidigt Rang zwei - 09.04.2017 19:54 Uhr

83:65 im Oberfrankenderby: Nicolo Melli ballt nach der Schlusssirene die Faust. © Sportfoto Zink / HMI


Bamberg benötigte nach dem letzten Euroleague-Spiel am Donnerstag(79:84-Niederlage gegen Istanbul) eine gewisse Anlaufphase. Zunächst hatten die Gäste aus Bayreuth leichte Vorteile. Vor allem Medi-Center Assem Marei erwischte eine richtig guten Start.

Doch spätestens als Nikos Zisis Mitte des ersten Viertels den 9:9-Gleichstand markierte, übernahm der Meister und Pokalsieger die Spielkontrolle. Wuchs der Vorsprung erst langsam an, katapultierte ein viertelübergreifender 12:0-Run den Gastgeber mit 33:18 (13. Min.) in Front.

Nate Linhart und Robin Amaize versuchten anschließend zwar für Bayreuth zu antworten, doch Bamberg, das im ersten Durchgang 57 Prozent seiner Würfe im gegnerischen Korb unterbringen konnte (Bayreuth 31), hatte mittlerweile auch defensiv einen guten Zugriff auf seinen oberfränkischen Nachbarn (vier Blocks).

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Oberfrankenderby: Bamberg macht Bayreuth platt

Im 74. Oberfrankenderby zeigte der Meister und Pokalsieger Bamberg mentale Stärke, ließ sich die Euroleague-Niederlage nicht anmerken und gewann deutlich mit fast 20 Punkten Vorsprung. Zum Matchwinner avancierte ein wiedererstarkter Italiener der Bamberger.


Die daraus entstandene Zwölf-Punkte-Pausenführung (46:34) baute der Meister nach dem Wiederanpfiff vor allem durch Nicoló Melli schnell auf 18 Zähler (54:36, 24. Min.) aus und schnupperte frühzeitig an der Vorentscheidung. Fallen sollte diese zunächst aber noch nicht. Zum einen dachten Bayreuths "Heroes of Tomorrow" noch lange nicht ans Aufgeben, zum anderen hielt Bamberg selbst den Gegner durch leichtfertige Fehler im Spiel. Kleiner als zwölf Punkte (58:46, 27. Min.) sollte die Differenz zwischen den oberfränkischen Kontrahenten aber nicht mehr werden.

Brose spielte Dominanz nicht aus

Die Brose-Boys spielten ihre optische Dominanz unter anderem aufgrund von 13 Ballverlusten nicht vollends aus. Die Wagnerstädter schlugen mit einer mageren Trefferquote von 34 Prozent (Bamberg 53) kein richtiges Kapital daraus,

was aber auch daran lag, dass der Meister defensiv sehr gut arbeitete –  allein sieben Rebounds und drei Blocks durch Nicoló Melli – und darüber hinaus die Bretter mehr als deutlich kontrollierte ().

Am Ende steht für Bamberg der wichtige 83:65-Derbysieg – wichtig deshalb, da der FC Bayern Basketball im Fernduell um Platz zwei bereits am Samstag mit einem Auswärtssieg beim bislang ungeschlagenen Tabellenführer in Ulm vorgelegt hatte.

Brose Bamberg: Strelnieks (17 Punkte), Melli (13), Lô (12), Zisis (12), Theis (7), Kratzer (7), Causeur (5), Radosevic (5), Olinde (5), Miller, Heckmann.

Medi Bayreuth: Linhart (17), Marei (12), Amaize (10), Wachalski (10), Brooks (9), Anderson (3), Seiferth (2), Lewis (2), Doreth, Gonzalvez. 

Benjamin Strüh

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