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Kleeblatt-Geflüster: Tabelle? Soll machen, was sie will!

FN-Reporter Martin Schano hat sich bei der SpVgg Greuther Fürth umgehört - 05.12.2017 16:36 Uhr

Maximilian Wittek (in kurzer Hose) und Dominik Schad joggen um den vom Schnee befreiten Trainingsplatz auf der Kronacher Hard. © Martin Schano


Wer wird vermisst? Patrick Sontheimer. Er hat sich noch nicht von einer Blessur am Fuß erholt, in Duisburg bekam er einen dicken Verband verpasst. Auch Mario Maloca, Dominik Schad und Roberto Hilbert konnten am Dienstag noch nicht voll belasten.

Zitat der Woche: "Nicht so wie Roboter!" Kleeblatt-Coach Damir Buric gibt sich größte Mühe, seinen Spielern mit anschaulichen Vergleichen seine kniffligen Übungen zu erklären. In besagtem Beispiel ging es wohl um Beweglichkeit in der Hüfte beim Passspiel. Bestimmt.

Mitarbeiter der Woche: Maximilian Wittek. Gestählt in den langen Wintern von Freising, war er am Dienstagvormittag bei drei Grad der einzige Spieler, der in kurzer Hose trainierte. Einige seiner Teamkollegen hingegen verstießen mit ihrem Outfit beinahe gegen das Vermummungsverbot.

Nervensäge der Woche: Sercan Sararer. Also nicht er an sich, sondern eher der hintere Oberschenkelmuskel. Und das kam so: Trainer Damir Buric kündigte noch freudig an, dass Mathis Bolly und Sercan Sararer die Pass- und Schussübungen am Dienstag mitmachen können. 30 Minuten ging das gut. Es gab sogar eine Szene, in der Sararer Bolly ein Tor auflegte. Doch fünf Minunten später fasste er sich an den Hintern und humpelte vom Feld. Es soll einfach nicht sein.

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In der Ferne läuft es einfach überhaupt nicht bei der SpVgg Greuther Fürth: Beim MSV Duisburg setzte es für die Buric-Elf die nächste Auswärtsniederlage. Läuft es wenigstens notentechnisch besser? Hier kommt die Auflösung.


Wenn das letzte Spiel ein Film gewesen wäre: Am 8. Dezember startet der deutsche Roadmovie "Pottoriginale". Beim Gucken des Trailers bekommt man ein Gefühl dafür, welches Lebensgefühl im Ruhrpott herrscht und welche Typen diese herzlich-raue Arbeitergegend prägen - in dem Film natürlich herrlich überzeichnet. Um Fußball geht es nur am Rande - und da ist sie schon, die Parallele zum vergangenen Samstag in Duisburg. Das Kleeblatt wollte Fußball spielen, der Gegner lieber auf Konter lauern. Plan aufgegangen. Wie das aussah? Hier geht's zum Trailer!

Lügt die Tabelle? Die kann uns mal langsam, die Tabelle. Das Kleeblatt gewinnt jetzt seine zwei Heimspiele und dann hat es 20 Punkte. In den verbleibenden 16 Partien im neuen Jahr dürften dann weitere 20 Zähler zum Klassenerhalt reichen. Denn: In der Vorsaison reichten Arminia Bielefeld 37 Punkte für den ersten Nichtabstiegsplatz, ein Jahr davor hatten die Löwen 34 Zähler auf Rang 15. Und in der letzten Fürther Horrorsaison stand das Kleeblatt selbst mit 37 Punkten auf Rang 14, St. Pauli war mit derselben Ausbeute 15. geworden.

Und sonst so? Jurgen Gjasula hatte am Dienstag Geburtstag. Der Mittelfeldspieler ist jetzt 32 Jahre alt. Seine Geschichte in Fürth ist bekannt. Trainer Damir Buric erinnerte am Vorabend im Gespräch mit Journalisten noch einmal an das kongeniale Duo bei der Spielvereinigung vor zwei Jahren, als Gjasula mit Robert Zulj das offensive Mittelfeld bildete - eines der besten Duos im Zentrum in der zweiten Liga damals. Jetzt ist "Gjasu" bzw. "Gjizzi10" stolze 32 Jahre alt. Während andere den Fuß vom Gas nehmen, drückt er das Pedal durch. Laut Buric hat er noch keine Trainingseinheit verpasst, seit der Kroate im Amt ist. Instagram sei Dank weiß man sogar, dass er an freien Tagen ins Fitnessstudio und jüngst mit Robert Zulj zum Boxtraining geht. Auch wir flüstern ein "happy birthday". Der Albaner sagt sogar: Gëzuar ditëlindjen, zumindest über Google Translator. 

Martin Schano Fürther Nachrichten E-Mail

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