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Kleeblatt-Geflüster: Zulj "nervt" Schano - und Schano Radoki

Grüße aus Südkorea, Fürstner kommt und die FN sind am Ball - 17.05.2017 15:13 Uhr

Immer couragiert bei der Sache: Janos Radoki hatte auf St. Pauli Grund genug, sich aufzuregen. © Sportfoto Zink / WoZi


Wer wird vermisst? Habt Ihr ein bisschen Zeit? Die Liste war im Mittwochstraining zwar nicht mehr ganz so lang wie noch in Hamburg, aber das lag an den drei Spielern, die ihre Sperren abgesessen haben: Serdar Dursun, Nicolai Rapp und Benedikt Kirsch dürfen gegen Union Berlin am Sonntag wieder ran - und müssen das wohl auch.

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Ein Zulj reicht nicht: Kleeblatt kickt 1:1 auf dem Kiez

Die SpVgg Greuther Fürth reist mit einem Punkt im Gepäck aus Hamburg zurück: Das Kleeblatt trennte sich am Sonntag 1:1 vom FC St. Pauli. Nachdem Robert Zulj vor der Halbzeit zur Fürther Führung traf, glich Lasse Sobiech in der 70. Minute per Kopf aus.


Denn die Saison beendet ist für folgende Spieler: Sercan Sararer und Sebastian Freis (beide OP), Veton Berisha (Zahnprobleme), Adam Pinter (Entzündungen) und Zlatko Tripic (erneut Leistenprobleme). Fragezeichen stehen hinter Khaled Narey und Johannes van den Bergh, Robert Zulj ist nach seiner Blessur aus dem Sankt-Pauli-Spiel für Sonntag wohl wieder fit.

Mitarbeiter der Woche: Dominik Schad. Postet fleißig Bildchen auf Instagram nach seiner Ankunft mit der U20-Nationalmannschaft in Südkorea. Erste Fans fordern in den Kommentaren: "Bring den Titel nach Fürth!"

"Woanders bist du doch nur eine Nummer, Robert"

Nervensäge der Woche: Robert Zulj. Will partout nicht verraten, ob er bleibt oder geht. Dabei würden sie ihm in Fürth in jeder Hinsicht den roten Teppich auslegen. Wir rufen unserem Lieblings-Austro-Kroaten zu: Woanders bist du doch nur eine Nummer, Robert!

Wenn das letzte Spiel nach einem Albumtitel einer Band benannt wäre, hieße es: "High und Hungrig" von Gzuz und Bonez MC. Die beiden Hamburger Rapper der "187 Straßenbande" hätten den Gangster-Rap-Soundtrack liefern können zum Scharmützel zwischen Paulis Christopher Buchtmann und Jurgen Gjasula.

Trash Talk vom Feinsten, garniert mit Brust raus und Geschubse, circa 45 Minuten lang in der zweiten Halbzeit. Und draußen bibberte Radoki. "Bei Gjasula hatte ich Angst gehabt, dass er sich nicht unter Kontrolle hat", verriet er nach Schlusspfiff.

Spruch der Woche: Janos Radoki auf die Einstiegsfrage "Ziemlicher Sommerfußball, oder?" des Berichterstatters in der Analyse nach Schlusspfiff: "Ich komm hier aus der Kabine, war grad auf 180, wir sind hier mit 14 einsatzfähigen Spielern angereist, alle sind an ihre Grenzen gegangen und Sie fragen mich nach Sommerfußball? Ich geh' gleich wieder."

Zur Erklärung: Als Reporter sieht man die Dinge nicht immer so wie der Trainer. Das wird auch vom Leser so erwartet. Manchmal erfährt man Hintergründe auch erst im Nachhinein, die einen manches anders einordnen lässt. Manchmal sieht man auch einfach nur eine schlechte zweite Halbzeit und denkt sich: Was für ein Gekicke! Manchmal geht dann mit einem der Gaul durch, wenn man dem Trainer wieder einmal auf hinterfotzige Art und Weise eine Antwort entlocken will, die er nicht gegeben hätte, wenn man ihn gefragt hätte: "Und, wie war's?"

Gibt's die fränkische Zeitwende?

Lügt die Tabelle? Seit Wochen gibt es kein anderes Thema zwischen Nürnberger und Fürther Fans, ob die Zeitenwende bevorsteht. Das Kleeblatt vor dem Club in der Abschlusstabelle, das gab es seit vielen Jahrzehnten nicht mehr. Sollte das so kommen, lügt die Tabelle nicht. Denn insgesamt betrachtet, war der Derbysieger in dieser Saison einen Tick besser.

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Kiez-Noten fürs Kleeblatt: Befriedigend auf der Reeperbahn

"Auf der Reeperbahn beim 1:1" - so oder so ähnlich dürften die Fürther Anhänger den Ausflug in den berühmt-berüchtigten Stadtteil Hamburgs besungen haben. Neben dem Punkt sprangen für die Spieler auch ganz ordentliche Noten heraus - nur ein pfeilschneller Stürmer erwies sich am Sonntag eher als lahme Ente.


Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Was soll besser werden? Was muss denn besser werden? Das interessiert vor dem letzten Spieltag keine Sau mehr. Der Trainer aber wird nicht müde, darüber zu reden. Denn er muss das große Ganze im Blick haben. Schließlich will er mit einigen Spielern ja noch weiterarbeiten. Wie viele das sein werden, entscheiden in Fürth wie so oft die Gesetze des Transfermarktes. Lediglich in der Startelf wird es wenig Bewegung geben.

"Fürste" kommt nach Hause

Und sonst so? Herzensfürther Stephan Fürstner hat mit Union Berlin den Aufstieg verpasst. Am Sonntag kommt er in den Ronhof und es wird wieder ein großes Hallo geben! Ein schöner Anlass, um erneut an seine Stiftung zu erinnern, die er in seiner Fürther Zeit ins Leben gerufen hat: www.stephanfuerstner-stiftung.de hilft den Eltern krebskranker Kinder an der Cnopf'schen Kinderklinik in Nürnberg. 

Martin Schano

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