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Köllner: "Drees' Verletzung hat uns aus dem Tritt gebracht"

Die Stimmen nach Nürnbergs Auswärtsniederlage bei Union Berlin - 20.03.2017 23:28 Uhr

"Über weite Strecken der Partie haben wir es sehr gut gemacht", sagt Nürnbergs Interimscoach Michael Köllner. Am Ende stand sein Club in Berlin dennoch mit leeren Händen da.

"Über weite Strecken der Partie haben wir es sehr gut gemacht", sagt Nürnbergs Interimscoach Michael Köllner. Am Ende stand sein Club in Berlin dennoch mit leeren Händen da. © Sportfoto Zink / DaMa


Michael Köllner: "Wir sind leidenschaftlich aufgetreten, haben einen hohen Aufwand betrieben und das Spiel von Union gut gelesen. Über weite Strecken der Partie haben wir es sehr gut gemacht. Wir haben versucht Fußball zu spielen. Leider ist der letzte Pass meist nicht angekommen. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel immer besser in den Griff bekommen. Union ist nur noch wenig eingefallen.

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Lange Zeit war es ein müder Kick in Köpenick, dann begann der Club Mitte der zweiten Halbzeit zart damit, aufzudrehen - und wurde jäh durch eine Verletzung des Schiedsrichters gestoppt. Es folgten ein Pfostenschuss, ein Tor und sechs Minuten Nachspielzeit. Und der FCN zog den Kürzeren.


Durch die Verletzungsunterbrechung des Schiedsrichters sind wir außer Tritt geraten. Danach trifft Union erst den Pfosten, anschließend haben wir die Chance zur Führung, dann macht Union das 1:0. Nach dem Tor stand das Stadion Kopf, da war es dann für unsere junge Mannschaft nicht einfach, kühlen Kopf zu bewahren. Insgesamt war es ein engagierter Auftritt. Damit kann man zufrieden sein, mit der Punkteausbeute dagegen nicht."


Kevin Möhwald: "Das ist sehr bitter. Wir hätten lieber scheiße gespielt und gepunktet. Unser Plan, den wir uns die ganze Woche über vorgenommen hatten, hat eigentlich richtig gut funktioniert. Leider haben wir beim letzten Pass oft die falsche Entscheidung getroffen. Das Gegentor darf nicht passieren, da waren wir zu passiv. Wir hätten heute durchaus einen Punkt verdient gehabt, aber letzten Endes stehen wir mit null Punkten da. Wir haben positive Dinge gezeigt, auf denen sich aufbauen lässt. Aber viel lieber hätte ich hier Punkte mitgenommen."


Tobias Kempe: "Wir sind gut reingekommen ins Spiel. Ich habe dann die erste Chance der Partie. Die muss ich machen, dann läuft es vielleicht anders. Wir haben Union früh unter Druck gesetzt und ihnen das Leben schwer gemacht. Einmal waren wir unaufmerksam und dann hat’s geklingelt. Union ist eine starke Mannschaft, trotzdem hatten wir unsere Chancen. Aber wir haben eben kein Tor gemacht und fahren deshalb als Verlierer nach Hause."


Raphael Schäfer: "Wir haben viel gearbeitet, aber es hat leider nicht gereicht, um die Null bis zum Schluss zu halten. Beim Gegentreffer haben wir Union eingeladen und sie haben das ausgenutzt. Am Ende geht der Sieg vielleicht auch in Ordnung, weil sie die besseren Chancen hatten. Mein Zweitliga-Jubiläum hatte ich heute in einer schönen Atmosphäre, ich hätte mir dabei aber ein anderes Ergebnis gewünscht."


Jens Keller (Union-Coach): "Wir haben heute nicht so gespielt, wie wir das gewohnt sind. Es wirkte sehr gehemmt und verkrampft. Wir haben nicht den Druck ausgeübt, sondern zu viel abgewartet und waren im ersten Durchgang nicht richtig im Spiel. Wir hatten zwar die eine oder andere Chance, aber wir haben nicht das gemacht, was wir uns vorgenommen haben.

Die Mannschaft hat aber Charakter gezeigt und an sich geglaubt. Sie wollte dieses Spiel unbedingt gewinnen. Letztlich ist der Sieg auch verdient. Wir haben jetzt aber noch nichts erreicht, deshalb wird auch nicht gefeiert."

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apö

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